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AUSWÄRTIGES NFB

 

 

 

- Strategischer Dienst für Politische Analyse -

DEUTSCHE AUSLANDSAUFKLÄRUNG

  • GEOPOLITIK

- Neue Phase des Globalen Wettrüstens

- (DIA) Russian and Chinese Nuclear Modernization Trends

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  •  INTERKONTINENTAL

- Situation in Northern Syria (***new***)

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  • TRADITION

- 30 Jahre Arbeit in der Tradition der deutschen Abwehr

 

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German Chancellor Dr. Angela Merkel paid tribute to Colonel Claus von Stauffenberg and other German military figures who tried to assassinate Adolf Hitler 75 years ago

 


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BRICS Gipfel in Brasilien

Bildtechnische Quelle: Administration des Präsidenten der Russischen Föderation

 

 

BRICS/RUS (15.11.2019, 10.30)

 


PR Putin hat in Brasilia (BRICS Gipfel) in einer sehr emotionalen Note auf die Gefahr hingewiesen, dass der russische Gastransit über die Ukraine am 31.12.2019 gestoppt und damit die Winterversorgung in Frage gestellt werden könnte. Nach seinen Angaben würde Naftohaz die „Situation in den Verhandlungen mit Gazprom über einen neuen Vertrag verschärfen“. Russland sei zu einem Agreement mit der Ukraine unter Einbeziehung der Europäischen Union bereit, führte der Präsident aus. Er stellte eine Preisbindung von 25 Prozent unter dem derzeitigen (nach Expertenmeinung hohen) Stand in Aussicht. Entsprechende Verhandlungen seien zwischen Victor Medvedchuk (langjähriger ukrainischer Vertrauter Putins) und Yuri Boyko (vormaliger Stellv. Azarovs) mit MP Medvedev geführt worden. 

 


Technisch verwies er auf das Leitungsnetz der Sowjetunion, wo es kein halb/halb gibt, sondern wo die Gaslieferungen das gesamte Territorium umschließen.

 


Über die Aufwertung ehemaliger Zwischenhändler versucht der Kreml, Kräfte um den früheren Präsidenten Yanukovich während der Ära Zelensky zu stärken und den russischen Spielraum im innenpolitischen Spektrum der Ukraine zu erweitern. Seine Forderung, alle Atommächte in den INF Vertrag einzubeziehen und parallel den BRICS eine atomare Zusammenarbeit anzubieten, hat international einen hohen Stellenwert. In Rede steht ein Gipfeltreffen US-RF im Mai kommenden Jahres in Russland. Dazu wird eine gemeinsame Initiative zur Proliferation auf diplomatischer Arbeitsebene vorbereitet. - ENDE

 

  


 

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RUS I-01/265-19/30.10.2019

 

  
             
 
 
Emergency scenario following the Russia-Africa Summit
Russia regulating African migratory flows
 
AUSZUG (freigegeben am: 08.11.2019)
 
After analysing the documents relating to the Russia- Africa Summit (Sotchi) there is a reasonable assumption that Russia has created a further tool to exert pressure on the leading European economies: to regulate both the migratory flows and the sea trade routes from Africa to Europe. Inside the Putin circle but also inside state and parliamentary bodies there are persons   with KGB relations,  who during the Soviet era had served as military advisors, intelligence service officials or interpreters in the “liberated countries” on the African continent.  By the CONDOR satellite system (air surveillance) Russia in cooperation with South Africa already covers the whole African continent. There is a close cooperation of the intelligence of both countries and supposed cooperation in third countries. According to British Intelligence information the Russian intelligence services in Africa will not remain unaffected by the migratory flows to Europe, particularly concerning data evaluation in the home countries and locating human sources. Chronologically in the time grid of the refugee crisis there was a job rotation among the personnel of the embassies of the Russian Federation- in Africa. Since April 2018 the Russian Ambassador in Nigeria (main homeland of economic migration to Germany) is Alexei Sherbashin, the son of the former head of the KGB  (EHV – first central administration reconnaissance) Leonid Sherbashin (1935 – 2012) The strategic “talent foundry” for Russian top managers for Africa still is the Institute for Asian and African countries of the Moscow State University. It is an interface for Foreign Intelligence SVR and MID. The Institute is constantly led by Prof. Mikhail Meyer. 
 
 
Druckinstrument gegen die führenden europäischen Wirtschaftsnationen

Nach Auswertung der Dokumentenlage zum „Russia-Africa Summit“ (Sotchi) besteht begründet die Annahme, dass sich Russland ein weiteres Druckinstrument gegen die führenden europäischen Wirtschaftsnationen geschaffen hat: Sowohl zur Regulierung des Flüchtlingsstroms wie auch der Seehandelswege von Afrika nach Europa.
 
Bildtechnische Quelle: Administration des Präsidenten der RF
 
Dieses Gipfeltreffen initiierte die Präsidialverwaltung nach einer Vorlage des früheren sowjetischen Außenministers Eduard Schewardnadse (später Präsident Georgiens), der sie dem Nord-Süd-Dialog Willy Brandts entlehnt hat. Als Co-Player tritt Ägypten auf, wo es an der Spitze der russischen Botschaft in Kairo noch im laufenden Jahr zu Veränderungen kommen wird (nach dem tragischen Tod von Botschafter Sergei Kirpichenko am 02. September 2019, Sohn der KGB-Kapazität in Nahost, Vadim Kirpichenko). 

Im inneren Zirkel Putins, aber auch innerhalb der staatlichen und parlamentarischen Gremien, finden sich Personen mit KGB-Bezug, die während der Sovietära als Militärberater, Nachrichtendienstler oder Dolmetscher in den „Befreiungsländern“ auf dem afrikanischen Kontinent waren. Darunter an der Spitze Igor Setchin (Mozambique/Angola) und Sergei Ivanov (Kenia). Der von ihnen ausgehende Kaderstamm ist fest etabliert in den Partnerunternehmen des Russia-Africa Summit wie Gazprom, Rosobornexport/Rostec oder Rosatom. 
 
  • Voraussetzungen auf militärischer, diplomatischer und wissenschaftlicher Ebene

Durch das Satellitensystem CONDOR (Luftüberwachung) deckt Russland kooperativ mit Südafrika bereits den gesamten afrikanischen Kontinent ab. Es besteht eine enge Zusammenarbeit der Intelligence beider Länder mit Kooperation in Drittstaaten. Seit den 90er Jahren haben geschätzt 90 afrikanische Führungskader der ersten Ordnung in Moskau studiert.
 
Nach britischen Intelligenceinformationen sind die russischen Nachrichtendienste in Afrika nicht unberührt von der Flüchtlingsbewegung nach Europa, insbesondere was die Datenauswertung in den Heimatstaaten und die Platzierung menschlicher Quellen anbelangt. 
 
Chronologisch im Zeitraster zur Flüchtlingskrise kam es zu einer personellen Rotation an den Botschaften der RF in Afrika: 
 
Russischer Botschafter in NIGERIA ist seit April 2018 Alexei SHERBASHIN [ШЕБАРШИН, Алексей - geb. 09.07.1959], Sohn des vormaligen KGB-Chefs [EHV – Erste Hauptverwaltung Aufklärung], Leonid Sherbashin [1935-2012].
 
 
 
Vater Leonid war nach dem Ausscheiden aus dem KGB Nestor der Rüstungsfirma Motovilikhinsky (im Verbund von ROSTEC – Sergei Chemesov – vgl. Monitoring FBIS/Open Source Center). Nigeria ist das Land mit der höchsten Wirtschaftsmigration nach Deutschland. Aus dem Schatten des MID-Strategiezentrums ist Dmitri Maksimychev [МАКСИМЫЧЕВ, Дмитрий - geb. 27.01.1961] herausgetreten. Er wurde vom Präsidenten zum neuen Botschafter in Kenia ernannt.
 
 
Foto: MID Russia
 
Sein Vater Igor/Игорь МАКСИМЫЧЕВ [geb. 1932; gemeldet Smolenskaya Ulitsa, Moscow 121099] war Deutschland-Spezialist und hat die Transformationsphase in der DDR konzipiert. In der Zentralafrikanischen Republik hat zu Beginn des Jahres das Amt des Botschafters Vladimir Titorenko [Титоренко, Владимир - geb. 1958] angetreten, der seit 2013 Stellv. Chef des Lage- und Krisenzentrums im MID war. Er ist der Sohn des Kriegsveteranen Efim Titorenko, der von 1954 bis 1967 an der Sovietbotschaft in Nordkorea arbeitete und später in Äthiopien, Somalia und von 1984 bis 1988 Generalkonsul der UdSSR in Beira (Mozambique) war.
 
Institut für asiatische und afrikanische Länder
 
Strategische Kaderschmiede für russische Spitzenkader im Bereich Afrika ist nach wie vor das Institut für asiatische und afrikanische Länder, Staatliche Universität Moskau. Es ist eine Schnittstelle zur Auslandsaufklärung SVR und zum MID. Geführt wird das Institut konstant von Prof. Mikhail Meyer [geb. 1936], Vater des Maxim Meyer [ Мейер, Максим - geb.19670]. Maxim gründete die erste neu-russische Nachrichtenagentur postfactum. Heute ist er Vorsitzender des Fachbeirats des Bundesamtes für die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten, im Ausland lebende Landsleute und internationale humanitäre Zusammenarbeit (Rossotrudnichestvo ). Prof. Mikhail Meyer heiratete Rufina Vyatkina [geb. 1937], Südafrika-Expertin akademischer Einrichtungen schon der UdSSR und jetzt Russlands. Sie ist die Tochter des prominenten sovietrussischen Asienwissenschaftlers (Rudolf Vyatkin, geb. 1910 in Basel/Schweiz, verstorben 1995 in Moskau). 
 
Verantwortlich: Uwe Müller
Abschluss: 30.10.2019, 09.00 MEZ
 
 
 

 


 
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