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Strategischer Dienst

für Politische Analyse

Auswärtiges NFB

 

Strategischer Dienst/Strategic Services/Auswärtiges NFB
 
18.05.2022 
 

 

Eine westliche Mission unterstellt die Wiederholung von 2007, als Dmitri Medvedev gegen Sergei Ivanov (als Vertreter der Siloviki - frühere Auslandsaufklärung EHV) um die Nachfolge im Kreml offiziell gerungen hat. Medvedev behauptete sich auf dem Feld der Nationalen Projekte.

 

Foto: Administration des russischen PräsidentenFoto: Administration des russischen Präsidenten

An Ivanovs Stelle tritt jetzt Patrushev gegen Medvedev an. Im Unterschied zu Ivanov ist Nikolai Patrushev wie Putin ein ausgewiesener Abwehrspezialist des FSB/KGB und er war wie Putin in der Kreml-Kontrollverwaltung eingesetzt. Das erklärt laut TXT der Warschauer Mission die "Dissonanzen und die Konkurrenz" zwischen Medvedev und Patrushev aus dem gleichen Lager. Noch ist Dmitri Medvedev Stellv. Vorsitzender des Sicherheitsrats und Patrushev ihm de facto unterstellt. Diese Funktion wurde von Putin extra für Medvedev geschaffen. Die Söhne Patrushevs haben führende Positionen erlangt. Andrey (40) ist Vorstandsmitglied der Öleinheit von Gazprom und er berät Igor Sechin (Rosneft).

 

The outcome is uncertain

 

 

 


17.05.2022

E-Mail Information: Finnisches Quantenprojekt/Biotech

05.00 UTC/04/20/2022
High Priority!


 
Symbiose zwischen High Tech und Biotech-Pharma
am Beispiel des finnischen Quanten (Prestige-)projekts 

 

Investitionen der Gates Foundation in BioNTech finden durch das Mainzer Unternehmen seit März 2022 die direkte Überleitung zum strategisch prioritären EU-Forschungsprojekt des Mega-Quantencomputers der finnischen Gesellschaft IQM (offizielleFörderung durch die EU, Business Finland, das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz). Am Basismodell des Supercomputers der Finnen sind führende High Tech Konzerne der Vereinigten Staaten beteiligt, darunter Microsoft an vorderster Linie.

 

CollageCollage

 

 
 
Dr. Sierk Poetting, domiziliert in München und langjähriger Geschäftspartner des Uğur Şahin bei BioNTech, ist seit kurzem Chairman oft he Board bei der finnischen IQM. Poetting erwarb sich Meriten bei Novartis North AmericaFinance and IT. Verwiesen wird sowohl auf die Partnerschaft zwischen Novartis und Microsoft als auch auf die Strategische Partnerschaft zwischen Microsoft und Nokia (Espoo/Finland). Nokia ist fester Bestandteil des Quantenprojekts der IQM.


 
Ein neuer deutscher Pharmakonzern?

 

Ambitionierte Pläne weisen nicht nur in die Bildung eines neuen deutschen Pharmakonzerns BioNTech auf mrnA-Grundlage, sondern auch in den bereits existierenden Kapitalkreislauf zwischen High Tech und den durch Corona in einem hohen Umfang staatlich geförderten Unternehmen mit mRNA Solutions.


 
BioNTech wird vom Bund großzügig gefördert,
verteilt aber selbst Forschungsgelder im Ausland

Im Vorjahr (2021) erhielt BioNTech Zuwendungen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (verantwortlich: Anja Karliczek) in einem exorbitanten Umfang von über 48 Millionen EUR. Am 11.04.2022 unterzeichneten BioNTech und die US-Gesellschaft Matinas BioPharma einen Kontrakt, der BioNTech den exklusiven Zugang zu Forschungsergebnissen dieser Gesellschaft sichert. Uğur Şahin gab vertraglich die Zusicherung zur finanziellen Förderung der Matinas-Forschung, wobei die Verträglichkeit von mrnA-Medikamenten auf Nanogröße eine wichtige Rolle einnimmt. Zwischen beiden Unternehmen wurden Gespräche über eine Lizenzvereinbarung für die LNC-Plattformtechnologie (Matinas) aufgenommen.
 
Eine Interessengruppe um Uğur Şahin visiert über den finnischen Quantencomputer
deutsche Multikonzerne mit Staatsbeteiligung an

 

Als eine Interessenvertretung der BioNTech SE in Berlin firmiert die JPT Peptide Technologies GmbH (Volmerstr. 5, 12489 Berlin). JPT, spezialisiert auf Onko-Immunologie, ging aus der JERINI AG hervor und gehört seit 2009 zur BioNTech AG. Dr. Sierk Poetting (48) zeichnet bei JPT für die Geschäftsführung verantwortlich. Poetting war beim Schweizer Konzern NOVARTIS in leitender Stellung. Am 03.03.2022 wurde Poetting zum neuen Chairman oft he Board bei IQM Quantum Computers berufen. Höchste Priorität für die BioNTech-Community hat die Zusammenführung der Immuntherapie mit Big-Data-Technologie zur Lokalisierung von Krankheitsherden und zum Einsatz effizienter, individuell auf den Patienten abgestimmter Behandlungsmethoden. Poetting nannte das finnische Unternehmen IQM (Keilaranta 19, 02150 Espoo) ein innovatives Unternehmen im Bereich Quantencomputing. Am 26. März 2021 wurde bereits Helmut Jeggle (51), Venture Partner der MIG Capital AG (Financier von BioNTech) in den Vorstand der finnischen IQM kooptiert.
 
MICROSOFT im Hintergrund

 

CEO Dr. Kuan Tan (University of South Wales, Sydney/Australia) arbeitete bei MICROSOFT in den Vereinigten Staaten, wo er sich – ausweislich Tutkijayrittaja Finland – überzeugen konnte, wie ernst es Microsoft mit dem Bau eines großen Quantencomputers meinte. Involviert bei Microsoft war Dr. Kok Wai Chan, Teamleader Fabrication der IQM und früher Senior Scientist bei Microsoft [vgl.: Power Point Presentation des Dr. Jan Goetz (IQM CEO), wo Microsoft, IBM und Google fest als Provider verankert , aber die Unternehmen Deutsche Bahn, VW, Bosch, BMW, Merck, Bayer, Airbus und Atos als User mit Fragezeichen zur Akquise versehen sind].
 
IQM eröffnete mit Zielrichtung Airbus eine Dependance in Paris (Rue du Louvre 40). Das finnische Unternehmen konnte dafür Dr. Björn Pötter gewinnen, der nach seinem Einstieg als Head of Software Engineering bei EADS 16 Jahre in Spitzenpositionen bei AIRBUS tätig war.
 
Eine gewisse Bedeutung für das finnische start up IQM hat das mit 45,3 Mio. EUR maßgeblich vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanzierte Projekt Q-Exa am Münchner Leibnitz-Rechenzentrum (der LMU und der TU München), mit dem Sierk Poetting verbunden ist. IQM gründete im März 2020 in München eine Tochtergesellschaft unter Leitung von Prof. Dr. Enrique Solano (früher LMU München).
 
© Strategischer Dienst, 2022

 


 

 

Eagle eyes from various important sources - 05/15/2022, 10:00 UTC


The German Chancellor Olaf Scholz assured the Russian President by telephone (May 13, 2022) that the statements made bythe former President of the Bundestag and former high-ranking German government manager, Dr. Wolfgang Schäuble (German opposition party CDU), after 05/09/2022, do not reflect the position of the current federal government.

 

May 15, 2022/0-2.0/001/Strategic Services 246/22 - Der deutsche Kanzler Olaf Scholz habe dem russischen Präsidenten fernmündlich versichert (13.05.2022), die Äußerungen des vormaligen Bundestagspräsidenten und ehemaligen hochrangigen deutschen Regierungsmanagers, Dr. Wolfgang Schäuble (deutsche Oppositionspartei CDU), nach dem 09.05.2022, widerspiegeln nicht die Haltung der gegenwärtigen Bundesregierung. - According to recent unconfirmed reports

 
 
 
E-Mail Information: Erstauswertung Telefonat BK Scholz/PR Putin
14.00 UTC/05/13/2022
 
Erstauswertung des Telefonats zwischen BK Scholz und PR Putin
 
 
BK Scholz hatte zuvor angekündigt, den fernmündlichen Dialog mit PR Putin trotz aller Differenzen nicht abreißen lassen zu wollen. Das letzte Telefonat (23.03.2022), das ebenfalls auf deutschen Wunsch zustande kam, dauerte 15 Minuten (vgl.: Bericht Strategischer Dienst, 23.03.2022).
 
Offiziell teilte diese deutsche Regierung mit, dass das am heutigen Vormittag (13.05.2022) geführte Telefonat über eine Stunde und 15 Minuten Zeit in Anspruch nahm.
 
Das Misstrauen gegenüber dem deutschen Kanzler in Washington nimmt stetig zu. Ein hochrangiger US-Politiker stellte sinngemäß die Frage, wer weiß, was BK Scholz hinter dem Rücken der Allianz mit Putin verabredet. Die Autorin des TIME Magazine holte bei der Biden-Administration vor dem Interview mit BK Scholz Meinungen über ihn ein. Das Ergebnis war ernüchternd. Im Unterschied zu Joschka (Fischer) habe er wohl aus seiner Sturm- und Drangzeit nicht dazu gelernt.  
 
Von Moskauer Seite wurde der Zeitpunkt für günstig befunden, nachdem der Kreml öffentlich mitteilte (12.05.2022), seit 2,5 Monaten keinen Anruf mehr aus Washington erhalten zu haben. Im Moskauer Entscheidungszentrum ist man um Reputation des russischen Staatsoberhaupts bemüht. Eine Isolation verträgt der angeschlagene russische Präsident nicht, der bis zu den Olympischen Spielen in Sochi unablässig um ein positives Image im Westen gerungen hat.
 
Moskau spielt momentan die NATO-Karte zur möglichen Mitgliedschaft der beiden skandinavischen Staaten (als Brücke zum Baltikum). Der deutsche Kanzler ist sich darüber im klaren, dass er neben dem türkischen Präsidenten der einzige Regierungschef der NATO ist, der mit dem russischen Präsidenten fernmündlich kommuniziert.   
 
 
ENDE - wird kontinuierlich beobachtet -
   

 
E-Mail Information: Russische Taktik zur Ausbreitung von Infektionskrankheiten in Europa
05/08/2022
07.30 UTC
 
 
Russische Angriffsziele in der Ukraine gelten auch der Ausbreitung von schweren Krankheiten in Deutschland und Europa zur Auslösung ökonomischer Krisen im Westen (mit dem Ziel eines Bumerangs auf die Sanktionen gegen Russland)

Unter Bezugnahme auf das Interview des Sekretärs des russischen Sicherheitsrats, Nikolai Patrushev (Никола́й Па́трушев, born 1951), gegenüber der "Rossiskaya Gazeta", wonach Deutschland und Europa vor allen Dingen durch ukrainische Kriegsflüchtlinge mit Krankheiten wie Masern, Röteln und Tuberkulose überzogen werden, da ein Großteil der Flüchtlinge keinen Impfschutz dagegen habe, wird festgestellt:
  

Die russische Aggression wurde besonders intensiv in Ballungszentren geführt, von denen hohe Inzidenzraten zum Beispiel bei Tuberkulose bekannt sind: Odessa, Cherson, Kiew, Mykolajiw und Kirowohrad. Russland strebt eine Weiterverbreitung der Krankheiten über Kriegsflüchtlinge in Deutschland und Europa bewusst zur Schwächung der EU an. Wie bei der Nahrungsmittelknappheit in Afrika und Nahost, hervorgerufen durch eine russische Embargopolitik bei Getreide und Dünger, reflektiert der Kreml auf Reaktionen gegen die politischen Entscheidungsträger des Westens mit ihrer „pro-ukrainischen und antirussischen Politik“.
 
Vor Kriegsbeginn steckte die ukrainische Regierung eine nationale Impfstrategie gegen COVID-19 ab, mit der 2022 50 Prozent der Bevölkerung erreicht werden sollten. In Folge der Kriegshandlungen stagniert dieses Projekt. Das zeigt auch an, wie niedrig der Stand der gegen COVID geimpften ukrainischen Bürger ist.
 
 
Je länger der Krieg dauert, umso größer wird der Rückgang bei der Durchimpfungsrate gegen gefährliche Infektionskrankheiten. Russland kalkuliert das in seinem Plan zur Schwächung Europas ein. Nach Angaben aus dem russischen Sicherheitsrat sei nur ein Zehntel der Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine – nach russischer Lesart – gegen Corona, Hepatitis, Tuberkulose, Röteln oder Masern geimpft.

Angaben der WHO (28.04.2022) zufolge bestehen Impflücken bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen bei Masern in der Ukraine. Diese Lücken führten 2012 zu massenhaften Ausbrüchen. Ende 2019 wurde in der Ukraine der zweitgrößte Masernausbruch weltweit gemeldet. Ungeachtet dessen erzielte das ukrainische Gesundheitswesen Fortschritte bei der Abschwächung der Infektionsraten. Im März 2022 wurden in der Ukraine beispielsweise 779 neue Fälle von HIV-Infektionen offiziell registriert. Die ukrainischen Behörden verweisen generell darauf, dass Vertriebene für viele Krankheiten anfällig sind, darunter Tuberkulose, HIV, Virushepatitis, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen.
 

INTERKONTINENTAL

Neue Trends in der Migration

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 TRADITION

30 Jahre Arbeit in der Tradition der deutschen Abwehr

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