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  Strategic Services
   AUSWÄRTIGES NFB
 
 
Strategischer Dienst für Politische Analyse
01/27/23
 


 
01/26/23 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
01/25/23
 

up date: NATO-Bewertung/Russland

"And on your first question, all I can tell you is we’ve seen absolutely no indication that Mr. Putin has designs on striking NATO territory. And President Biden has said, since the very beginning of this conflict, that we take our Article 5 commitments to NATO seriously. Article 5, of course, is the notion that an attack on one is an attack on all. And we take that seriously.

 

In fact, we take it so seriously that President Biden ordered an additional 20,000 American troops alone onto the European continent, and they still are there. Now, we’ll be rotating them in and out, but it’ll — the net number of 100,000 American troops on the European continent has stayed the same and will stay the same for the foreseeable future."

 

Press Briefing by Press Secretary Karine Jean-Pierre and National Security Council Coordinator for Strategic Communications John Kirby

 

01/21/23

E-Mail-Information: NATO-Bewertung/Russland

07:00 UTC/01/18/2023
High Priority! Nur zur internen Verwendung!
- Arbeitsübersetzung aus dem Englischen -
Allgemeine Fassung/pol. Mandatsträger

 
NATO-Bewertung zum Geschehen in der Ukraine
(Auszug)
 
 
1) Unverändert zur Beurteilung von März 2022 hält das westliche Verteidigungsbündnis eine von Russland ausgehende Konfrontation mit der NATO derzeit für niedrig. 
2) Russland werde bei seiner Invasion in der Ukraine Handlungen unterlassen, aus denen ein offener bewaffneter Konflikt mit der NATO entstehen könnte.
 
3) Während der annährend einjährigen Aggression verfestigt sich das Risiko, dass durch die waffentechnische Unterstützung westlicher Staaten zur Landesverteidigung der Ukraine Russland darin eine Bedrohung für seine territoriale Integrität erkennt, nachdem es die verfassungsrechtlichen Voraussetzungen zur Integration der besetzten Gebiete in sein Staatsgebiet geschaffen hat (vgl.: Staatsduma, 09/30/22, 16:05 Moscow Time: Состоялась церемония подписания соглашений о принятии ДНР, ЛНР, Запорожской и Херсонской областей в состав России/Kreml: Signing of treaties on accession of Donetsk and Lugansk people's republics and Zaporozhye and Kherson regions to Russia)
 
 
3.1. Im Fall der dynamischen Verlagerung des Kampfgeschehens nach Osten (wie von der ukrainischen Führung postuliert), aber auch des Einsatzes spezieller Systeme auf der Krim durch UKR (wie vom ukrainischen Generalstab befürwortet) sehen Planungen des russischen Verteidigungsministeriums Weiterungen der Stufe (XXX) vor. Das schließt den Einsatz von Waffensystemen mit hoher Intensität ein.
 
6. Auf dem Territorium der NATO-Staaten hat anlassbezogen durch Waffen- und Hilfsgüterlieferungen an UKR die Aufklärung durch russische Stellen (auch auf dem Territorium der Bundesrepublik) drastisch zugenommen. Innerhalb der dafür zuständigen russischen Stellen wurde ein stringentes GHS-Meldesystem (GEOINT, HUMINT, SIGINT) implementiert, das im NATO-Raum aufzeichnet.
 
7. Die Gefahr eines unstrukturierten Ablaufs – auch durch außerstaatliche Akteure – maximiert sich. Aus einem erhöhten Konfliktniveau ergeben sich kurzfristig Änderungen in den Bedrohungsstufen.
 
ENDE - wird kontinuierlich beobachtet - 
 
 
01/17/23
 
 
 Germany picture of the strategic advisors of the Russian President PUTIN
 (Auszug)
 
I.1. In the Russian leadership's tactical and operational cycle of knowledge, no other European country plays such a dominant role as the Federal Republic. This could cross paths with the "German in the Kremlin" who at times - when he was prime minister (2008-2012) - wanted to gradually transfer the model of parliamentary democracy to the RF (more power for an elected prime minister with a simultaneous reduction in the powers of the president). 
 
At that time, Putin sent the head of his government's analysis department (the Germany expert) Andrei Zverev, who is the "economic ambassador" of the German state of Mecklenburg-Western Pomerania in Moscow/Berlin, to Berlin as a Handelsrat to study the German situation. 

Together with attorney Dr. Bertrand Malmendier (Malmendier Legal, Kurfürstendamm 213, 10719 Berlin) Zverev managed the consulting GmbH BAZECON.
 
The Russian President receives continuous reports on the situation in Germany from the former head of the Foreign Intelligence SVR Mikhail Fradkov (today head of the Russian Institute for Strategic Studies RISS), who brings together intelligence and academic findings in his expertise.
 
According to indications from NATO countries, the Russian President controls developments in Germany as a matter for the boss. That was a logical consequence of wanting to have everything under control in the first partner country of Russian energy flows to Europe (Germany). This partly justifies operations against German institutions, or that the Federal Republic was/is often enough a safe haven. The basis of his Germany experts’ reports is that the state-supporting German parties are headed by people who came to power more through intrigues than through democratic procedures. 
 
The material is presented in an abbreviated form. 
 
Leading Germany and Europe experts under Fradkov's guidance are Vladislav Belov/Белов (born 1960, with an intelligence background) and the grandson of the legendary Soviet Foreign Minister Aleksey A. Gromyko (born 1969). Aleksey was removed from the RF Security Council Scientific Advisory Board for making critical statements about the March 2022 imperial invasion. 
 
The crux of the matter is that Belov's trusted Germany specialist, Alexandra Ogneva, plays the role as housekeeper in Medienbüro at the Reichstag GmbH (in the house of the federal press conference) for the purpose of providing services to politics, media and government. Two of the leading managers were formerly associated with the Bundeswehr.
 (RISS-Foto: Vladislav Belov rechts von Mikhail Fradkov)
 
I.2. Russian Institute for Strategic Services

Seit 2009 finden sich an der Spitze des Russischen Instituts für Strategische Studien Росси́йский институ́т стратеги́ческих иссле́дований (РИСИ)/ Russian Institute for Strategic Studies (RISS) Personen, die aus dem Auslandsaufklärungsdienst kamen, darunter Leonid Reshetnikov (Леони́д Реше́тников, born 1947 in Postdam, Sovietzone). General d.R. Reshetnikov leitete im Auslandsaufklärungsdienst zuletzt die Analyseabteilung.
 
 
Im Jahr 2017 übernahm Mikhail Fradkov (Михаи́л Фрадко́в, born 1950) die Leitung des Instituts. Bis 2016 führte Mikhail Fradkov den Auslandsnachrichtendienst SVR. Während seiner Amtszeit als Ministerpräsident in der zweiten Präsidentschaft Putin verpassten ihm seine Minister den Kosenamen „das Reptil“. Fradkovs frühere Tätigkeit im Bereich Außenhandel/Westbeziehungen zeichnete sich durch eine Interaktion mit der sovietrussischen Spionageabwehr aus. Seine Söhne Pyotr (born 1978, Chef der Promsvyazbank – Finanzierung des MIK, Swift-Ausschluss 02/22) und Pavel (born 1981, stellvertretender Chief Executive Officer des Präsidenten der Russischen Föderation) absolvierten die Führungsakademie des Föderalen Sicherheitsdienstes FSB. Vor der russischen Invasion in der Ukraine erhielt Mikhail Fradkov den „Tapferkeitsorden“.
 
 
(RISS-Foto: RISS-Gebäude am Smolensky Boulevard)
 
- Erst 2024 soll das Krim-Programm der Promsvyazbank beginnen
 
Pyotr berichtete zuletzt (06.01.2023) dem russischen Präsidenten über die Eröffnung von Dependancen der Promsvyazbank mit mehr als 1.200 Angestellten auf der Krim (Territorium der Ukraine), wo seine Bank erst 2024 (!) ein „Krim-Programm“ in Höhe von 225 Mrd. Rubel auflegt.

Im Sicherheitskonzept Putins fand von Anfang an Berücksichtigung, dass mit der „Übernahme der Regierung durch ein Tschekistenkollektiv“ (Putin vor Mitarbeitern des FSB, 1999, nach seiner Ernennung zum Ministerpräsidenten) unter den Yeltsin-Eliten, die sukzessive verdrängt wurden, sich fest ausgeprägte Feindschaften bildeten. Ein Teil der verdrängten Eliten (so der ehemalige MP und Finanzminister Mikhail Kasyanov, dessen Projekt als Politiker im Ruhestand zu einer Eurasischen Bank PR Putin ablehnte) wechselte zur außerparlamentarischen Opposition.

When visiting in 1999 the headquarters of the Russian intelligence service in 1999 Vladimir Putin said: “I should like to congratulate you, dear comrades, and report to you that a group of FSB officers sent by you has taken over the patronage of the Government and accomplished the first phase of its tasks” (applause in the hall). - (Source: http://www.ntv.ru/novosti/16013) – vgl.: Intelligence Digest/JUN03/Central Intelligence Agency/only for key policymakers

Originaltext (Russian): Владимир Путин: «Я хочу, поздравляя, доложить вам, уважаемые товарищи, что группа сотрудников ФСБ, направленная вами в командировку для работы под прикрытием правительства, на первом этапе со своими задачами справляется… (Бурные аплодисменты зала).
 
I.4. Regierungslager in Berlin
 
Erstmals in der jüngeren deutschen Geschichte bildete sich (so von russischer Seite verwendet) in der Berliner Republik eine Regierungskoalition aus drei Parteien, die verschiedener kaum sein können. Russische Experten rücken die Differenzen im deutsch-französischen Verhältnis in den Mittelpunkt. Dieses Verhältnis sei geprägt von Abhängigkeiten durch die gemeinsame Währung. Unstimmigkeiten habe es beim Besuch von BK Olaf Scholz in Peking gegeben. Auch könne sich Frankreich mit den hochgesteckten Rüstungszielen der Deutschen wenig anfreunden. Nach russischer Quellenlage habe der BK den US-Präsidenten über seine Agenda mit den Chinesen so umfangreich ins Bild gesetzt, wie es beim französischen Präsidenten wohl nicht der Fall sei, wenn er mit Washington konferiert. Man unterstellt in Moskau spezielle US-Connections, die BK Scholz haben müsse, da er sonst die Vorwürfe wegen Warburg/Cum-Ex nicht so unbeschadet überstanden hätte. 
 
 
(Foto Strategischer Dienst, Bundeskanzleramt 12/2022)
 
Durch unkoventionelle telefonische Rücksprache mit White House außerhalb des Protokolls würde dieser deutsche Kanzler das strategische Führungszentrum in Washington ansprechen, während BAM Annalena Baerbock mit Secretary of State, Antony Blinken, den exekutiven Part erfüllen würde. Er habe für die Fragen seiner deutschen Amtskollegin immer ein offenes Ohr, zumal wenn die US-amerikanische Sicht auf einen deutschen Vorgang von Interesse sei. 
 
Gemäß den russischen Wertungen (die von deutschen Medien thematisiert worden waren) würden es offizielle Termine dem deutschen Bundeskanzler gestatten, sich in kühler hanseatischer Zurückhaltung zu üben, statt Probleme anzugehen. Seine Gesprächspartner würden diesen Umstand zur Eigenprofilierung ausnutzen.
 
Am Fundament der deutsch-französischen Beziehungen der Gegenwart haben laut der russischen Deutschlandexperten Emmanuel Macron und Angela Merkel gearbeitet. Hätte Olaf Scholz der französischen Seite nachgegeben, hätte er nach russischer Wertung einen handfesten Koalitionsstreit riskiert. Von deutscher Seite habe Frankreich Investitionen erwartet, die das Stabilitäts- und Wachstumstempo in der Bundesrepublik gemindert hätten. Meinungsverschiedenheiten seien in der Endphase der Corona-Pandemie deutlich hervorgetreten.
 
ENDE DES AUSZUGS - wird kontinuierlich beobachtet -
© Strategischer Dienst für Politische Analyse, 2023 
  

 
01/06/23
 
 
Trends im russischen Führungszentrum
(Auszug aus dem report vom 02.01.2023)
 
 

[Auszug] - Gegen Vladimir Putin arbeitet die Zeit. Jede Entscheidung im Rahmen der Invasion führt zu einem innenpolitischen Feedback und zur teilweisen Schwächung seiner Autorität. Er möchte zu einem Ende kommen, sein Herausforderer, der Präsident der Ukraine, Volodymyr Zelenskyy, nicht, solange Putin den Ton angibt. 
 
Die Funktionalweise der internen und externen Strukturen gestatten PR Putin indes einen "langen Atem", auch wenn er den Kreml scheinbar verlassen hat. Im Kreml gehen Veteranen ein und aus, die dort Interessengruppen gebildet haben. PR Putin stellt das Go zur Invasion als kollektive Entscheidung dar. Das bezieht sich ausschließlich auf sein Kollektiv der Siloviki. Leute aus dieser Fraktion sind zur Übernahme technokratischer Funktionen schon wegen ihres Alters aber auch wegen ihrer Qualifikation kaum noch in der Lage. Maßgebend bleibt das zwischen Vladimir Putin und Dmitri Medvedev vereinbarte Kaderportal 2030 mit einhundert russischen Staatsangehörigen. Dazu liegt eine Analyse der Russischen Akademie der Wissenschaften vor (vgl.: Strategic Services, Kaderportal des russischen Präsidenten, 01.02.2010).
 
- Paramilitärs wie Wagner könnten bald gesetzliche Legitimation erhalten

Aufgrund verfassungsmäßiger Schranken ist PR Putin bei der "Sonderoperation" gezwungen, zur menschenfeindlichen Abschreckung der ukrainischen Zivilbevölkerung/Armeeformationen Allianzen mit Figuren wie Yevgeny Prigozhin oder Ramzan Kadyrov einzugehen. Was "Wagner" angeht, steht diese Privatarmee vor ihrer gesetzlichen Legitimierung durch die Staatsduma. Einige Duma-Abgeordnete berichten a) von einem dauerhaften Sonderstatus, ausgelegt auch zum so bezeichneten Schutz des Donbass ("friedenserhaltende Operation"). Ein entsprechender Gesetzesvorschlag wurde bereits am 31.03.2022 von Sergei Mironov eingereicht (vgl.: Rossiskaya Gazeta, В Госдуму внесен проект о частных военных компаниях). Und b) soll PR Putin dem Oligarchen Prigozhin nahe gelegt haben, der Einsatz in der Ukraine sei die Bewährungsprobe zur Anerkennung.
 
ENDE DES AUSZUGS
 
© Strategischer Dienst für Politische Analyse, 2023 
    

 
 
   

 
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