Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Deutsche Auslandsaufklärung

Arbeit in der Tradition der deutschen Abwehr 

 

  • Im internationalen Netzwerk hat sich das Auswärtige Nachrichten- und Forschungsbüro (ANFB), in guter Tradition deutscher Effizienz stehend, seit Anfang der neunziger Jahre zu einem zuverlässigen Instrument der Analyse außen- und sicherheitspolitischer Prozesse entwickelt. Veränderungen im Vorfeld aufklären, Tendenzen abklären und Planungen der Player in den Zielstaaten für Entscheidungsträger im deutschsprachigen Raum transparent machen - lauten die Prämissen beim täglichen Ringen um Spitzenleistungen.

 

 

 

Oberst Walter Nicolai

Chef des militärischen Nachrichtendienstes III B im preußisch-deutschen Generalstab

 

He was sent to the military intelligence section of I. Army Corps in Königsberg where he studied Russian military doctrine

geb. 01.08.1873 in Braunschweig – verstorben am 04.05.1947 in Moskau, verschleppt vom NKWD aus Nordhausen, Stollberger Strasse 58 – 1999 wurde Walter Nikolai von der Militärstaatsanwaltschaft der Russischen Föderation rehabilitiert

 

 

 Admiral Wilhelm Canaris

Chef der deutschen Abwehr von 1935 bis 1944

 

1908 Aufbau eines Verbindungsnetzes in Argentinien/Brasilien. Auszeichnung durch den venezolanischen Präsidenten, General Juan Vicente Gómez mit dem Bolivar-Orden V. Klasse. Am 01.01.1940 Beförderung zum Admiral.

 

geb. 01.01.1887 in Aplerbeck bei Dortmund, verstorben am 09.04.1945 im KZ Flossenbürg

 

    Generalmajor und Gesandter Walter Schellenberg

Chef des Amts Ausland VI, Chef Abwehr

While there, still as a very junior officer in November 1939, Schellenberg participated in the famous Venlo Incident—a deception operation  that resulted in the arrest of the MI6 head of station. By the Fall of 1941, Schellenberg’s career had soared and he became head of Amt VI, the Foreign Intelligence Service..., where he served during most of WW II. (The Intelligence Officer’s Bookshelf, CIA, 2010)

geb. 16.01.1910 in Saarbrücken, verstorben am 31.03.1952 in Turin/Italien

 

 

 

World Intelligence - USA/Deutschland/Nordkoreahttp://www.auswaertiges-nfb.de/world-intelligence/

 

Führungsinformation (Ausland) - Usbekistan: http://www.auswaertiges-nfb.de/fuehrungsinformation/

 

 

KRISENMONITOR OSTDEUTSCHLAND

 

 

Führungsinformation (National) - Deutschland: http://www.auswaertiges-nfb.de/fuehrungsinformation-national/

 

Krisenmonitor Ostdeutschland: http://www.auswaertiges-nfb.de/krisenmonitor-ost/

Bericht aus dem Bundesland Brandenburg: Polit-Bonanza im Kristallpalast

 

 

 

 
 
AUSWÄRTIGES NFB

 
Krim-Gymnasiast stellte Massaker an US-Schule nach
 
 
 [Informationslage, Sachstand: 17.10.2018, 19.05 MESZ] -
 
Ausweislich des Sonderkomitees der Russischen Föderation sind bei den tragischen Ereignissen am Polytechnischen College Kertsch (Krim) 18 Menschen ums Leben gekommen, etwa 50 wurden verletzt, davon die meisten Kinder und Jugendliche. Das Sonderkomitee hat den Verdacht einer terroristischen Handlung, von dem auch zunächst Anti-Terrorkräfte ausgegangen waren, in Mord gemäß § 105 StGB der Russischen Föderation umgewandelt.
 
Foto: Interfax Russia, 17.10.2018
 
 
Der 18jährige Vladislav Roslyakov, seit 2015 auf diesem College, hatte gegen 13.00 Uhr Ortszeit das Feuer auf Mitschüler eröffnet und zeitgleich einen Sprengsatz gezündet (er hatte seinen Rucksack in der Kantine zuvor deponiert). Bereits nach 10 Minuten waren Anti-Terroreinheiten vor Ort, die das Feuer gegen den Angreifer eröffneten.

Erst am 08. September hatte Roslyakov einen Waffenschein erhalten und kaufte vor wenigen Tagen 150 Patronen für eine Schusswaffe. Gegenüber Mitschülern erzählte er von „Experimenten mit Sprengstoff“. Seine Kameraden berichteten, er habe sich seit längerer Zeit aus den Sozialen Netzwerken verabschiedet und er kommunizierte selten. Seine Lehrer nannte er böse, das College in Verbindung mit Metallurgie hasste er und er wolle sich für alles rächen.
 
Vladislav Roslyakov beging vermutlich sein Verbrechen nach dem Massaker-Szenario an der Columbine High School (20.04. 1999, Colorado). Dies wird durch den Ablauf des Verbrechens belegt. Roslyakov erschoss Mitschüler und zündete analog eine Bombe, wie dies Eric Harris und Dylan Klebold in den USA taten. Die Angreifer endeten in beiden Fällen tödlich in der Bibliothek.
 
Sofort wurden Rettungskräfte zusammengezogen. Den Familien der Opfer wird psychologische Hilfe zuteil. Ein Team von Psychologen arbeitet mit den Kindern und Jugendlichen. Unter den Rettungskräften befand sich Galina Roslyakova, die Mutter des Vladislav. Sie arbeitet als Krankenschwester im Onkologischen Zentrum Kertsch. Zu dieser Zeit wusste sie nicht, dass ihr Sohn das Massaker ausgelöst hat.
 
Nach dem Vorfall wurden die Sicherheitsvorkehrungen hochgefahren. Patrouillen und Wachen verstärken den Schutz an der Krim-Brücke und anderen Knotenpunkten der Infrastruktur. Auf ukrainischer Seite wurden Militärkräfte disloziert. Russland und die Ukraine unternehmen alles zur Stabilisierung der Lage, um Provokationen von verschiedenen Seiten zu verhindern.
 
 
Auf der Krim wurde dreitägige Staatstrauer angeordnet.
 

 

 
AUSWÄRTIGES NFB

 
Teilnehmerquellen zur Meseberger Bilanz  
[D-1-001/I-001/27/18]
 
 
Aus russischen Delegationskreisen verlautete, das dreistündige Gespräch (von 20.00 bis 23.00 Uhr Moskauer Zeit) auf Schloß Meseberg, umrahmt mit mehreren Gängen eines Diners und dem ländlichen Charakter der Uckermark, habe den Charakter einer „Versöhnung“ zwischen PR Putin und BK Merkel getragen. Und zum Teil erfüllt. Die Absicht von Vereinbarungen oder zu einem Kommunique bestand von jeher nicht, ebenso wenig wie ein Zeitlimit für die persönliche Begegnung. Jedoch war Eile geboten, nachdem bereits in der Vorwoche über US-Sanktionen gegen Nord Stream spekuliert worden war. Die Vereinigten Staaten möchten die Fertigstellung des weit fortgeschrittenen Projekts stoppen. Unmittelbar davon betroffen wäre das USA-Geschäft der dort angeschlagenen Deutschen Bank.
 
Bildtechnische Quelle: Administration des Präsidenten der Russischen Föderation
 
 
An dem Gespräch nahmen teil: V. Putin, Y. Ushakov, D. Peskov (russische Seite). A. Merkel, S. Seibert, J. Hecker.
 
PR und BK verständigten sich darauf, dass das Projekt Nordstream-2 ökonomische Prioritäten besitzt, es (übereinstimmend) keine Polemik gestattet, aber (nach Auffassung der BK) die Realisierung der zweiten Pipeline untrennbar vom Transit anderer Gasmargen durch die Ukraine abhängig gemacht wird. In das Gespräch mit der BK war PR Putin mit Berechnungen zur Rentabilität des ukrainischen Gastransits gegangen. Während des Gesprächs machte der russische Präsident deutlich, dass er Nordstream 2 als Chefsache betrachtet und mit deutschen Unternehmen Gespräche zum Transitzentrum Ukraine aufnimmt (wahrscheinlich der bereits andiskutierte Plan eines Investorenkonsortiums zur Rekonstruktion des ukrainischen Pipelinenetzes).
 
Putin kommuniziert regelmäßig mit Vertretern der deutschen Wirtschaft und bekundete gegenüber BK Merkel, dass er diese Praxis fortsetzen wird, um die Präsenz großer deutscher Firmen auf dem russischen Markt zu erweitern.

BK Merkel und PR Putin arbeiten gemeinsam an der Abwendung von US-Sanktionen in Zusammenhang mit Nord Stream 2. Im Text: Maßnahmen müssen ergriffen werden, damit Nord Stream 2 vor nicht wettbewerbsfähigen Angriffen Dritter geschützt wird. - Wofür es nach Einschätzung beider Seiten Anzeichen gibt. PR Trump müsse nicht lange von den Hardlinern im NSC überzeugt werden, seine Unterschrift unter Sanktionen gegen beteiligte Firmen an Nord Stream 2 zu setzen.  
 
Nach offizieller Quelle des Kreml habe PR Putin an BK Merkel appelliert, die Rückkehr syrischer Flüchtlinge in ihre Heimat zu erleichtern, so dass dieser Prozess an Fahrt gewinnt. BK Merkel verwies den Punkt Rückführung zwar an laufende Verhandlungen zwischen Russland, Deutschland, der Türkei und Frankreich, aber diese Konsultationen zur Rückführung der Flüchtlinge sollen nach ihrer und der Intention des russischen PR künftig auf ranghoher Ebene fortgesetzt (Erfolgs-verbindlicher gestaltet) werden. Laut wissenschaftlicher Bewertung der SWP steht sie vor dem Dilemma, mit der Rückführung ein Signal auszusenden, etwa PR Assad zu unterstützen
 
Wörtlich erklärte der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskov (Teilnehmer an der Kleinen Runde): „Beide sprachen sehr ausführlich über syrische Angelegenheiten. Putin hat den sich allmählich entwickelnden Prozess der Rückkehr von Flüchtlingen nach Syrien zur Kenntnis genommen und die europäischen Hauptstädte aufgefordert, dazu beizutragen diesen Prozess unumkehrbar zu machen". [Laut der offiziellen Nachrichtenagentur ITAR TASS, 19.08.2018, 03.00 UTC: Путин и Меркель подробно обсудили ситуацию в Сирии]
 
Das Thema Menschrechte wurde auf den Punkt Dialog der Zivilisationen der bilateralen Agenda gelegt.
 
Abschluss: 19.08.2018, 14.00 MESZ

 
Urheberrechtlich geschützte Website. Alle Rechte vorbehalten.

Die Internetpräsentation www. auswaertiges-nfb.de dient ausschließlich der Transparenz der Arbeit des Auswärtigen Nachrichten- und Forschungsbüros. Informationen oder Daten dürfen ohne vorherige Zustimmung in keiner Form verwertet werden [§ 15 UrhG]. Der kommerzielle Erwerb von Informationen, Studien oder Analysen ist nicht möglich. Politische Entscheidungsträger außerhalb der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Österreich können die Aufnahme in den elektronischen Verteiler des Auswärtigen Nachrichten- und Forschungsbüros formlos beantragen.

Responsible person: Uwe Müller

Website under copyright. All rights reserved.

The internet presentation www.auswaertiges-nfb.de aims exclusively to make the activities of the German Foreign Intelligence and Research Office more transparent. Information or data may not be used in any form without the prior consent of the Office [§ 15 UrhG]. The commercial acquisition of information, studies or analyzes of the German Foreign Intelligence and Research Office is not possible. Policymakers outside the Federal Republic of Germany and the Republic of Austria may apply informally for inclusion in the electronic distribution list of the Foreign Intelligence and Research Office.

 © Auswärtiges Nachrichten- und Forschungsbüro, 2018