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  Strategic Services
   AUSWÄRTIGES NFB
 
 
Strategischer Dienst für Politische Analyse
 
11/29/22
 

Over the last three months, Russian forces in Ukraine have likely largely stopped deploying as Battalion Tactical Groups (BTGs).

The BTG concept has played a major part in Russian military doctrine for the last ten years, and saw battalions integrated with a full range of supporting sub-units, including armour, reconnaissance and (in a departure from usual Western practice) artillery.

Several intrinsic weaknesses of the BTG concept have been exposed in the high intensity, large-scale combat of the Ukraine war so far. BTGs’ relatively small allocation of combat infantry has often proved insufficient.

Decentralised distribution of artillery has not allowed Russia to fully leverage its advantage in numbers of guns; and few BTG commanders have been empowered to flexibly exploit opportunities in the way the BTG model was designed to promote.

 

 
11/25/22
 
Vladimir Putin entfesselt mit dem bevorstehenden 80. Jahrestag der Befreiung Leningrads von Nazideutschland
eine Propagandawelle gegen die Bundesrepublik Deutschland

Russland führt mit der Invasion gegen die Ukraine einen Krieg gegen die westliche Staatengemeinschaft und ihre Werte. Diese Feststellung des Strategischen Dienstes (Nr. 162/2022 vom 21.03.2022, E-Mail-Information „Luzhniki-Trends“, auch BND-Präsident Dr. Bruno Kahl am 17.10.2022, Deutscher Bundestag) und Erkenntnisse des Strategic Services über Aggressions-Handlungen der russischen Streitkräfte im Spiegelbild der Befreiung ukrainischen Territoriums vom Faschismus vor 80 Jahren (1943 Befreiung von Mariupol und anderer ukrainischer Städte durch die Rote Armee) sind eine zynische Wiederholung der damaligen Ereignisse an exakt den früheren Handlungsorten des II.WK. Strategic Services ermittelte das anhand von Symbolen und Zeichen russischer Militärtechnik aber auch der Rufzeichen für militärtaktische Operationen im Invasionsgeschehen.
 
 
Dieser 80. Jahrestag bietet ein Ausstiegsszenario aus dem Ukraine-Krieg, aber ebenso ein Einstiegsszenario in seine Ausweitung.
 
 
Präsident Putin im Gespräch mit Dmitry Mazepin, Vorsitzender der RSPP-Kommission für die Produktion und den Markt von Mineraldünger, 23.11.2022, Foto: Administration des Präsidenten der Russischen Föderation
 
 
 
- Anweisung zur Ermittlung bisher unaufgeklärter Verbrechen der deutschen Faschisten
 
Besonders erschreckend ist, dass der russische Präsident zum 80. Jahrestag der Befreiung Leningrads (27.01.2023) vor dem Organisationskomitee POBEDA/Победа SIEG eine Propagandawelle gegen die Bundesrepublik Deutschland auslöst. Entsprechende Komitees stellen unermüdlich Material über noch nicht aufgeklärte Verbrechen der deutschen Wehrmacht zusammen. Meistenteils wird der Begriff Deutsche Armee (nicht Wehrmacht) in Zusammenhang mit der Stationierung der Bundeswehr im Baltikum verwendet. Vor dem Org.-Komitee erläuterte der Vertreter des Präsidenten für den Föderationskreis Nordwest (Leningrad Oblast), Alexander Gutsan, dass der materielle Schaden der faschistischen Blockade auf 35,3 Billionen Rubel aktuell taxiert wird. Der Verlust von 2,5 Millionen Menschen in Folge der barbarischen Handlungen der Deutschen im Leningrader Gebiet sei zu beklagen. Das stellt glaubwürdig eine Vervielfachung der Opfer dar. Neben Wehrmacht und SS nahmen nach seinen Ausführungen bewaffnete Formationen und Freiwillige aus Spanien, Frankreich, Belgien, Italien, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Lettland, Polen und der Tschechoslowakei an der Blockade teil. „Leider sind noch nicht alle Fakten über die Verbrechen der Nazis an der Zivilbevölkerung vollständig aufgeklärt“ (Gutsan). 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Screenshot Deutsche Welle/ITAR TASS: Das belagerte Leningrad
 
 
 
- Putin wird an der Spitze des "Victory"-Komitees POBEDA/Sieg stehen
 
Putin wird nach seinen Äußerungen vom 15.11.2022 in nächster Zeit den Vorsitz des Komitees übernehmen. Er verwies auf das schreckliche Schicksal seiner eigenen Familie (vgl.: Strategic Services, Persönliche Reflexionen in der Energiepolitik des russischen Präsidenten, 19.08.2022 - Vladimir Putin verlor damals seinen älteren Bruder Viktor, der im Alter von zwei Jahren an Hunger und Diphtherie verstarb. Vater und Mutter des russischen Präsidenten haben während der Blockade von Leningrad Leid erfahren und sich ihr Leben immer wieder aufs Neue erkämpft). 

Im russischen Sicherheitsrat hat sein Stellvertreter Dmitri Medvedev den Vorsitz des Komitees zum 80. Jahrestag der Befreiung Leningrads übernommen. Verbunden ist das mit einem fast militärischen Plan zur kurzfristigen Sanierung der Geburtsstadt Putins und Medvedevs, um ihr vor dem Jubiläum (Januar/Februar 2022) ein würdiges Anlitz zu geben. 
 
 
Militärs beanspruchen Sonderstellung auf politische Entscheidungen -
Medvedev soll einige Siloviki aus St. Petersburg vor dem unkontrollierten Machtverlust bewahren
 

Seit Beginn der Ukraine-Invasion konnte das russische Militär seinen Einfluss auf politische Prozesse in Russland bis hin zur teilweisen Schwächung der Autorität der Präsidialadministration stetig ausweiten. PR Putin bemüht sich um Korrektur, indem er administrative Strukturen durch Einzelmaßnahmen gegenüber dem Militär im lfd. Invasionsgeschehen stärkt (bspw. Einrichtung einer Koordinierungsstelle unter Führung des Ministerpräsidenten Mishustin, der dabei von Personen mit einem nachrichtendienstlichen Bezug gestützt wird).

Von Anfang an stand die Frage, durch eine Sonderoperation den innenpolitischen Aktionsradius des Militärs, das seit der Ära Putin zu einer neuen Identität fand, im staatsrechtlichen Vergleich zu einem Krieg deutlich zu begrenzen.

Die Dissonanzen innerhalb der russischen Sicherheitsstrukturen mit Auswirkung auf die politische Entscheidungsebene kristallisieren sich durch die Ukraine-Invasion, die sich nicht von der Stelle bewegt, stärker heraus als in Friedenszeiten. Die Rolle von Verteidigungsminister Sergei Schoigu beschränkt sich auf die eines Lobbyisten im politischen Zentrum, seine fachliche Anerkennung bei den Militärs bleibt ihm versagt.

Quellenmeldungen aus Moskau reflektieren glaubwürdig ein Agreement zwischen PR Putin und dem Stellv. Vorsitzenden des Sicherheitsrats, Dmitri Medvedev, über Szenarien eines kontrollierten Machtübergangs auf Medvedev, falls unvorhersehbar eine mit den Militärs verbundene Gruppe nach der Lenkung des Führungszentrums strebt. Das wäre nach Quellenmeldung atypisch zu gängigen Umsturzszenarien (Putsch oder ähnliches). Konkret geht es einem kleinen Kreis um Putin aus St. Petersburg um die Abwendung eines Machtverlusts durch bestimmte Entwicklungen (hervorgerufen ggf. durch gesundheitliche Probleme).

Öffentlich wahrgenommen ringt Dmitri Medvedev mit konfrontativen Äußerungen am Rande eines Dritten Weltkriegs um die Übernahme der Präsidentschaft 2024, nachdem die Entourage Putins um Präsidentensprecher Peskov über den Kreml-Pool verbreiten ließ, Putin habe sich für eine erneute Kandidatur 2024 noch nicht entschieden. Individuell-diskret empfiehlt er sich hierdurch für den Eventualfall als bekannter Politiker, der trotz einer internen Neuformation des Führungszentrums das Land zusammenhalten kann.
 
- Zuständigkeit Medvedevs für die Rüstungsversorgung der russischen Invasionstruppen in der Ukraine

Medvedev wurde von PR Putin die Zuständigkeit für den Rüstungskomplex im Sicherheitsrat übertragen. Unter ihm verläuft nach Einschätzung der britischen Intelligence der Nachschub an benötigten Ausrüstungen für die Invasion fast reibungslos. Das auch durch die operative Verlegung/Verlagerung der Rüstungsproduktion nach militärtaktischen Erfordernissen. Praktische Erfahrungen an der Front finden dadurch einen schnellen Weg in Präzisierung (Effizienz), Forschung und Entwicklung der Waffensysteme. Die UdSSR verfuhr im II. WK nach einem ähnlichen Prinzip.
 
- Der Kleine Mann als Polit-Kommissar im Ledermantel

Auftritte Medvedevs, der noch nicht einmal Putins Körperhöhe erreicht, im Ledermantel (was auch vergleichbar wäre mit dem Auftreten von Hitlers Rüstungsminister Albert Speer) versinnbildlichen sein Streben danach, im Kreis hochrangiger Nachrichtendienstkader, die nach KGB-Tradition meist einen militärischen Rang bekleiden, ihnen als übergeordneter Politischer Kommissar mehr als ebenbürtig zu sein. Dieser KGB-Look im Trend seiner antiwestlichen Tiraden und primitiven Ausfälle gegen Präsident Joe Biden ("fliegende Schweine") und EU-Präsidentin Ursula von der Leyen ("Europäische Tante") weckt allerdings bei vielen unschöne Erinnerungen an die Zeit der Dissidentenverfolgung in der Sowjetunion. Der Zeit des Karrierebeginns vieler Siloviki von heute.
 
- Transitraum Russland für Migranten nach Europa (Winterperiode)
 
Die Präsidialadministration hat vor der Winterperiode exekutiv Maßnahmen zur vorübergehenden Unterbringung und Weiterleitung im Transit von einer erwartet hohen Anzahl von Migranten aus Nahost und Asien nach Europa getroffen. Das würde die erwartete Anzahl ukrainischer Kriegsflüchtlinge wegen der Lahmlegung der Energieinfrastruktur in der Ukraine durch Russland schwunghaft erhöhen - es könnte zu einem (beabsichtigt) teilweisen Aufnahmekollaps führen. 
 
 
ENDE - wird kontinuierlich beobachtet - 
© Strategischer Dienst für Politische Analyse, 2022
 

 
11/21/22
VIII-2.0/002/552/Strategic Services/11/19/2022

E-Mail-Information: NK Raketentest

20.00 UTC/11/19/2022

Innenpolitische Bedeutung des letzten Raketentests in NK -

Atomleader Kim Jong un

Dass Kim Jong un gemeinsam mit seiner Frau Ri Sol-ju [리설주 – geb. 1989] aber auch erstmals seiner Tochter, Kim Ju-ae [김주애 – geb. am 19.02.2012], die im gleichen Monat geboren wurde wie ihr Opa Kim Jong il, dem Interkontentaltest beiwohnte, ist mit dem Appell an die Nordkoreaner verbunden, sich trotz zunehmend unglaublicher Härten im Alltag für das Atomprogramm aufzuopfern – und dem alles unterzuordnen.

 

 

- Rolle der Frau in der nordkoreanischen Gesellschaft

Dieses Atomprogramm stellt die nordkoreanische Arbeiterpartei propagandistisch als Garant für die Zukunft der Familie und ihrer Kinder gegen äußere Aggression dar. Das Atomprogramm sei die sichere Hülle für die Familie als Keimzelle einer prosperierenden Nation. Zugleich ist es ein generelles Anliegen der Kim-Familie (des Großvaters Kim Il-sung wie des Enkels Kim Jong un) die Rolle der Frau in der nordkoreanischen Gesellschaft stärker zu betonen. Unter Kim Jong il war das eher weniger der Fall.

 

Was haben sich die beiden wohl zu sagen? -

Vater und Tochter Hand in Hand am Rande

des Raketentests

Screenshot: Nordkoreanisches TV

 

 

- Neuauflage der Atomgespräche mit den Vereinigten Staaten "erzwingen"

 
NK feiert den zweiten Test einer Interkontinentalrakete, die es als Waffenproduzent (beispielsweise Ukraine-Krieg) auch für andere Entwicklungen präferiert und auf anderen Kontinenten als Bedrohung präsent macht. Mit der Intercontinental Ballistic Missile strebt Nordkorea eine Neuauflage der Atomgespräche mit den Vereinigten Staaten unter Herbeiführung einer Krisenlage an. Wirtschaftspolitisch setzt die nordkoreanische Führung auf den Einsatz von Atomkraft (Nuklear) vor allem im industriellen Bereich.
 
- Unzufriedenheit in der "Pyramide"
 
Vor dem Raktentest berichtete das britische Royal Joint Military Institute über die Finanzierung des Nuklear- und Atomwaffenprogramms durch nordkoreanische Diplomaten im westlichen Ausland. Zugenommen hat nach Berichten der US Intelligence die Militärtechnik-Spionage der Nordkoreaner. Der Schmuggel westlicher Güter zum Luxus der Herrscherfamilien weicht immer weiter der Beschaffung von Komponenten für das Nuklear- und Atomprogramm. Die Unzufriedenheit in der "Pyramide" (Machtzentrum) nimmt dadurch tendenziell zu.
 
Der nordkoreanische Führer feierte den Test (ganz in Familie) als seinen ganz persönlichen Erfolg, das hebt ihn aus dem technologischen Panorama der schmutzigen Bombe seines Vaters und Großvaters deutlich heraus. Es macht ihn zum Atomleader.
 
ENDE - wird kontinuierlich beobachtet -
© Strategischer Dienst für Politische Analyse, 2022

11/16/22
 
 

DEPARTMENT OF HOMELAND SECURITY

 

August 2022

(U//FOUO) Chinese state media continued July’s heavy shift to Taiwan issues—away from significant focus on Ukraine or COVID-19—while also claiming that several US domestic controversies show a failing democracy. Outlets denounced visits to Taiwan by US politicians as political grandstanding, and as attempts to undermine the One‑China policy.

(U//FOUO) Iranian state media focused on long-standing narratives. Outlets praised Tehran’s purported efforts to revitalize the Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA), while criticizing Washington’s negotiating stance, and pushed stories of US social discord, including inflation and the search of the former president‘s property.

(U//FOUO) Russian state media and proxy websites continued their heavy focus on Ukraine by blaming global economic, energy, and food insecurity on the Western response. They also alleged that Ukrainian military actions endangered the Zaporozhye nuclear power plant. Moscow further highlighted its support for Beijing after the Taiwan visits of US Congressional delegations.

 
 
 
  

11/13/22
 
09.40 UTC/11/10/2022
High Priority!
 
Herausbildung einer öffentlichen Meinung in der BR Deutschland zur Wiederaufnahme der Gaslieferungen aus Russland nach einem deutlichen Rückgang der Kampfhandlungen
 
Eine eventuelle Beendigung der Kampfhandlungen in der Ukraine inkludiert schon bei ersten Anzeichen dafür die Herausbildung der öffentlichen Meinung, dass damit wieder die Voraussetzung zum russischen Energieimport gegeben wäre. Wenn der Krieg vorbei sei, entfalle auch der Grund, auf russisches Gas verzichten zu müssen. Dieser Meinungsverlauf zeichnet sich durch Diskussionsrunden in Social Media ab. (Nach den Äußerungen einiger Politiker aus den Reihen der Koalition:) Mit den Lieferanten im Nahen Osten/Nordafrika verbindet man Spannungen mit Israel, unterschwellig einen Arabischen Frühling gerade bei autokratischen Rohstoff-Nationen und im gegebenen Fall Druck auf die europäischen Staaten im OPEC-Stil (so bezeichnetes Kalifen-Kartell). Viele vertreten den Standpunkt, dass die reichen arabischen Rohstoff-Nationen Flüchtlinge aus ihrer Geozone sich selbst überlassen und in die EU schicken, die sie dafür mit hohen Importquoten belohne. Demzufolge sei die EU im Ernstfall diesen Despoten relativ egal. 
 
Collage:
Foto Strategischer Dienst: Eine Querdenker-Demo in Berlin 
 
Anmerkung: Während unter PR Trump noch die Vereinigten Staaten von Regimegegnern in Deutschland um "Hilfe" gerufen worden sind, wandelte sich das in ein "Ami Go Home" unter PR Joe Biden um. (vgl.: Anti-American demonstration "Ami Go Home" announced in Leipzig - Germany)
 
Die fest verankerte Meinung, man hätte sich nicht in einem so hohen Maße von Russland abhängig machen dürfen, bringen viele auf einen Nenner mit Gas aus anderen autokratischen Staaten. Die Frage nach dem Warum aus Russland beantworten viele für sich mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft:
 
 
 
Russland gehöre zum europäischen Raum und Direktlieferungen über den relativ kurzen Ostseeweg garantieren der deutschen Wirtschaft (zuvorderst im Ostteil als ersten direkten Connect im Gasfluss) ein Optimum für effiziente Produktion, gleichbedeutend mit Prosperität und dem Spielraum für Reinvestitionen.
 
Generell betrachtet man in der deutschen Mittelschicht ohne Ost-West-Unterschied die Russische Föderation (als wahrgenommen modernsten Staat auf dem Gebiet der ehemaligen UdSSR) als Rückgrat der konservativen Werte Europas wie Familie, Ehe zwischen Mann und Frau sowie durch ein autoritäres Regime fest garantierte Ordnung und Sicherheit. Entscheidend im Respekt vor Russland/China ist für diese deutsche demoskopische Zielgruppe mit Multiplikator-Funktion eine Politik der beiden Staaten zur Förderung und Entfaltung der ethnischen Bevölkerungsmehrheit. 
 
Das wird konfrontative Haltungen in der Winterperiode gegenüber der handelnden deutschen Regierung vertiefen.
 
ENDE - wird kontinuierlich beobachtet -
© Strategischer Dienst für Politische Analyse, 2022

11/02/22

Office of Naval Intelligence 

 

UKRAINE: On 31 October, shelling hit two tugboats involved in the transportation of grain barges at the port of Ochakiv, near position 46:36N – 031:33E. According to reporting from the Ukrainian Operational Command South, fire broke out onboard the vessels after they were hit. Two crew members were reported killed, another was injured, and one is missing. There is no indication of whether the strikes specifically targeted the tugboats or resulted from indiscriminate shelling of the port area.
 
 

11/09/22

 

 

 

E-Mail-Information: Sullivan-Sondierungen

13.00 UTC/11/08/2022
High Priority!
 
Sondierungen Jake Sullivan mit dem Team des russischen Präsidenten
 
Arbeitsgespräche zwischen dem Nationalen Sicherheitsberater Jake Sullivan und dem sicherheitspolitischen Kreml-Team erfolgen nach dem vor kurzem geführten Meeting beim US-amerikanischen Präsidenten Joe Biden. Demgemäß bestünde die größte Gefahr der Ausweitung des Ukraine-Kriegs bis zur nuklearen Finalstufe in einer fortschreitenden Polarisierung des Moskauer Machtzentrums. Die Kombination aus nuklearer Kriegsführung und Dissonanzen im Inner Circle Putins erfordert von Sicherheitsberater Sullivan ein Entgegenkommen auf Limit, abhängig von der russischen Reaktion.
 
- Russisches Außenministerium signalisiert Verhandlungen ohne Vorbedingungen
 
Vor dem Gipfeltreffen der G-20 in Bali (15./16.11.2022) und dem NATO-Außenminister-Summit (30.11.2022) signalisierte das russische Außenamt a) Verhandlungen ohne Vorbehalt mit der Ukraine und b) eine gewisse neutrale Haltung für ein Aufnahmeverfahren der Ukraine in den Nordatlantikpakt NATO. Dieser Punkt war in der Moskauer Depesche an Washington (Anfrage) vor der Ukraine-Invasion genau umgekehrt gefordert worden, nämlich dass das westliche Bündnis die Ukraine nicht aufnimmt. 
 
Präsident Barak Obama, der damalige VP, President Joe Biden, mit hochrangigen Beratern im Oval Office (20.07.2012)
Archivfoto: White House, Pete Souza
 
Europäische Russlandexperten geben an, dass allein diese Frage in Moskau nicht gegen Widerstände im Machtzentrum behandelt wurde. Die westliche Intelligence hält zum lfd. Gesprächskontakt zwischen Jake Sullivan und Nikolai Patrushev (Sekretär des russischen Sicherheitsrats) fest, dass dessen Sohn Dmitri (russischer Landwirtschaftsminister) als Nachfolger Putins gehandelt wird. Dmitri hat drei Akademien durchlaufen: Wirtschaft, FSB und Außenamt.
 
- NATO-Aufnahmeantrag: Moskau differenziert
 
Nikolai Patrushev, Sekretär des russischen Sicherheitsrats, am 09.11.2022 beim iranischen PR Ebrahim Raissi (Foto: Russischer Sicherheitsrat)Nikolai Patrushev, Sekretär des russischen Sicherheitsrats, am 09.11.2022 beim iranischen PR Ebrahim Raissi (Foto: Russischer Sicherheitsrat)
Der Stellvertretende russische Außenminister Alexander Grushko (Sohn eines legendären KGB-Beamten, der die NATO ausspähte) differenzierte öffentlich (08.11.2022) zwischen der Aufnahme der skandinavischen Staaten Schweden und Finnland, die seit jeher in westlichen Verteidigungsstrukturen integriert waren, und dem langatmigen Aufnahmeprozess der Ukraine, der noch nicht einmal an seinem Anfang stünde. Die Ukraine hätte laut anderer Interpretation auch keine Aussicht auf Erfolg in die NATO (nach deren Statut) aufgenommen zu werden, da Russland Teile ihres Gebiets besetzt halte.
 
 
Jake Sullivans Gegenspieler in Moskau, Nikolai Patrushev (Sekretär des russischen Sicherheitsrats), zu Besuch in Teheran (09.11.2022)
 
Die kritische Wirtschaftslage in den Vereinigten Staaten hat zu Diskussionen in Washington geführt, ob man sich zeitlich unbegrenzte Hilfen an die Ukraine noch leisten und nach Ausgang der heutigen Wahlen - möglicherweise zugunsten der Republikaner - diese noch durchsetzen könne. Nach den midterms am heutigen Dienstag möchte der vormalige US-Präsident Donald Trump am Eröffnungstag des Bali-Gipfels (15.11.2022) seine nochmalige Kandidatur für das Amt des Präsidenten verkünden.
 
Der Administration Joe Biden ist es im Interesse der Ukraine gelungen, eine internationale Allianz für einen gerechten Frieden zu schmieden. Der Druck auf Vladimir Putin von Indien, China, der Türkei, den UN und dem Vatikan wurde in den letzten Tagen merklich erhöht.

Hierzu auch: ITAR TASS/11/08/22, 12:04

Rudenko sagt, Russland habe keine Vorbehalte 
Руденко заявил, что у России нет предварительных условий для переговоров с Украиной
 
Russia’s deputy foreign minister, Andrei Rudenko, stressed Tuesday that Moscow was not setting any conditions for the resumption of talks with Ukraine and accused Kyiv of lacking “goodwill.”
 
ENDE - wird kontinuierlich beobachtet -
 
 
   

 
INTERKONTINENTAL

Neue Trends in der Migration

http://www.auswaertiges-nfb.de/interkontinental/

 TRADITION

30 Jahre Arbeit in der Tradition der deutschen Abwehr

  http://www.auswaertiges-nfb.de/tradition/

  

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