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Deutsche Auslandsaufklärung

30 Jahre Arbeit

in der Tradition der deutschen Abwehr

 

Im internationalen Netzwerk hat sich das Auswärtige Nachrichten- und Forschungsbüro (ANFB), in guter Tradition deutscher Effizienz stehend, seit Anfang der neunziger Jahre zu einem zuverlässigen Instrument der Analyse außen- und sicherheitspolitischer Prozesse entwickelt. Veränderungen im Vorfeld aufklären, Tendenzen abklären und Planungen der Player in den Zielstaaten für Entscheidungsträger im deutschsprachigen Raum transparent machen - lauten die Prämissen beim täglichen Ringen um Spitzenleistungen.

 

 

 

Oberst Walter Nicolai

Chef des militärischen Nachrichtendienstes III B im preußisch-deutschen Generalstab

 

He was sent to the military intelligence section of I. Army Corps in Königsberg where he studied Russian military doctrine

geb. 01.08.1873 in Braunschweig – verstorben am 04.05.1947 in Moskau, verschleppt vom NKWD aus Nordhausen, Stollberger Strasse 58 – 1999 wurde Walter Nikolai von der Militärstaatsanwaltschaft der Russischen Föderation rehabilitiert

 

 

 Admiral Wilhelm Canaris

Chef der deutschen Abwehr von 1935 bis 1944

 

1908 Aufbau eines Verbindungsnetzes in Argentinien/Brasilien. Auszeichnung durch den venezolanischen Präsidenten, General Juan Vicente Gómez mit dem Bolivar-Orden V. Klasse. Am 01.01.1940 Beförderung zum Admiral.

 

 

geb. 01.01.1887 in Aplerbeck bei Dortmund, verstorben am 09.04.1945 im KZ Flossenbürg

 

    Generalmajor und Gesandter Walter Schellenberg

                            Chef des Amts Ausland VI, Chef Abwehr


While there, still as a very junior officer in November 1939, Schellenberg participated in the famous Venlo Incident—a deception operation  that resulted in the arrest of the MI6 head of station. By the Fall of 1941, Schellenberg’s career had soared and he became head of Amt VI, the Foreign Intelligence Service..., where he served during most of WW II. (The Intelligence Officer’s Bookshelf, CIA, 2010)

 


geb. 16.01.1910 in Saarbrücken, verstorben am 31.03.1952 in Turin/Italien

 

 

 

 

 

  • Britische Intelligence aktuell zum Wirkungsgrad russischer Nachrichtendienste

  - World Intelligencehttp://www.auswaertiges-nfb.de/world-intelligence/

                                

  •  Lagebericht sicherheitspolitische Trends in Afghanistan

- Führungsinformation: http://www.auswaertiges-nfb.de/fuehrungsinformation/

 

  • Lagebericht Deutsche Innenpolitik

- Innenpolitik: http://www.auswaertiges-nfb.de/innenpolitik/

 


 
+++ JAHRESBERICHT DER TSCHECHISCHEN ABWEHR +++
 
 
 
Russische Aufklärungsaktivitäten in der Tschechischen Republik
Sondersitzung des Kabinetts Babiš im Januar 2019
 
 
 
So ernst war die russische Spionage noch nie: Das tschechische Kabinett beraumt nach dem Jahresbericht seiner Spionageabwehr (Bezpečnostní informační služba/BIS, veröffentlicht: 05.12.2018) eine Sondersitzung im Januar 2019 an. Unbedingt reduziert werden soll das Personal aber auch der Fuhrpark der russischen Botschaft. Ausweislich der Russischen Botschaft (Комментарий Посольства России в Чехии в связи с заявлением Министра иностранных дел Чешской Республики от 25 ноября 2018 года) würden dazu gegenwärtig keine Verhandlungen mit der tschechischen Seite geführt.

-  2016/2017 waren Außen- und Verteidigungsministerium von zwei Cyberangriffen (APT28/Fancy Bear) betroffen

- zeitweise bestand eine Gefährdung der Regierungskommunikationssysteme der Tschechischen Republik, Verschluss-Sachen konnten die russischen Dienste nicht gewinnen

- es wurde eine Vielzahl persönlicher Daten von Mitarbeitern der Regierung abgegriffen, die ihre weitere Nutzung für Cyberoperationen wahrscheinlich macht

- die russische Botschaft in Prag [HEAD OF MISSION: Alexander Zmeyevskiy, born on 14 July 1957, domiciled Udalzova XX, Moscow 119607, Russia Federation] ist überproportional vor allem hinsichtlich ihres Hilfspersonals besetzt

- russische Spione sind getarnt als Reporter, Akademiker, Oligarchen mit kriminellen Netzen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zentrum der Aktivitäten: Die Botschaft der Russischen Föderation in Prag
 
 
Russland bleibt der größte Risikofaktor für die tschechische Spionagabwehr. Die Aktivitäten Russlands waren auf die Gewinnung tschechischer Ressourcen fokussiert. Russland fährt seinen Kurs fort, Geheimdienstoffiziere als Diplomaten zu entsenden. Das russische diplomatische Korps ist nach wie vor die wichtigste Risikoquelle für den ungewußten Kontakt mit dem Nachrichtendienstmitarbeiter einer fremden Macht. Wegen der ungleichen Größe der diplomatischen Mission halten sich Gegenmaßnahmen des Außenministeriums der Tschechischen Republik in Grenzen. Insbesondere der ungezwungene Kontakt tschechischer Politiker und Beamter zur Russischen Botschaft in Prag begünstigt passive Spionage insofern, als eine Vielzahl nicht klassifizierter Informationen auf offener Basis (Gespräche, Meetings, Empfänge) streng gefasste Nachrichtendienstoperationen überflüssig machen.

  • Sanktionen zum Beispiel in der internationalen Ukraine-Krise beantwortet Russland mit einem verdeckten Krieg seiner Hackerarmee gegen westliche Ziele aus Politik und Wirtschaft. Das meint PR Putin damit, wenn er von (s)einer „Antwort“ auf westliche Gegenmaßnahmen zur russischen Expansionsstrategie spricht. Der materielle Schaden beziffert sich auf Milliarden Dollar.
  • Das Jahrespapier des tschechischen Inlandsnachrichtendienstes BIS hält fest, dass wir in einem Nachrichtenkrieg leben. Einem paper der British Intelligence vom Oktober dieses Jahres zufolge operieren Nachrichtendienste global völlig neu, indem sie große Datenmengen über verschiedene Kanäle öffentlich aussenden, statt im Safe wegzuschließen.
  • Russlands Spionagediensten sei es gelungen, so viele offene Quellen im Mosaikmuster abzuziehen, durch die sich Moskau riskante Operationen zur Erbeutung streng geheimer Daten sparen kann.
Die Tschechische Republik war und ist Teil der russischen Hybrid-Strategie gegen NATO und EU. Das Hauptziel der russischen Hybridstrategie ist vor allem interne Paralyse der NATO und der EU, zum Beispiel durch die Schwächung einzelner Mitgliedstaaten.

Abschluss: 07.12.2018
 
ENDE
 

 
 
 
 
 
Honoring the Legacy of George H.W. Bush—the 11th Director of Central Intelligence

 
 
  • George Bush war der einzige Präsident der Vereinigten Staaten mit dem biographischen Hintergrund des CIA-Direktors. Als Präsident der Vereinigten Staaten bezog er Informationen des US-Regierungsnachrichtendienstes, als Direktor der CIA versorgte er das Weiße Haus mit Erkenntnissen.
  • Er glaubte fest an die Mission der Agency und an die CIA-Mitarbeiter, die ihrer Nation dienen. Als CIA-Direktor stellte er Moral und Reputation seiner Behörde in schwieriger Zeit wieder her.
  • Er gilt im historischen Maßstab als einer der einflussreichsten Leader der Agency. Seine Zeit in Langley bezeichnete George H.W. Bush als „den besten Job in Washington.“
  • Auf Weisung des US-Kongresses wurde das CIA Hauptquartier in Langley (Virginia) 1999 in George Bush Center for Intelligence umbenannt, womit sein Lebenswerk gewürdigt wurde.
 
The men and women of the Central Intelligence Agency join the nation in mourning the loss of one of the most influential and beloved directors in the Agency’s history.
 
Thirteen years before becoming the President of the United States, George H.W. Bush served as the 11th Director of Central Intelligence (DCI). Many believed leading the CIA would mark an end to his political career. Instead, Bush became the only US president to have previously held the position of DCI, which gave him a unique perspective on both providing and receiving intelligence.
 
George H.W. Bush served as Director of Central Intelligence (DCI) from January 1976 to January 1977, just ten days shy of one full year.
 
 
 
Though his tenure was limited, his accomplishments were not. Bush joined the Agency at a tumultuous time when morale was at an all-time low. He believed strongly in the mission of the Agency, and he believed in the CIA officers serving their nation. As DCI he immediately established himself as a leader who restored the morale and reputation of the CIA.
 
Legacy at Langley
 
George H.W. Bush is remembered as one of the CIA’s most impactful and significant directors. His tenure provided a meaningful and helpful “calm between the storms” for the Agency in the 1970s. As the first DCI who had served in Congress, Bush had the political influence to reshape the way the Agency was viewed among its most important stakeholders—the President of the United States and US Policymakers. He did this by focusing on protecting the objectivity and independence of the CIA. Bush truly loved the job of DCI and frequently referred to it as “the best job in Washington.”
 
 
In 1999, by Congressional order, the CIA Headquarters compound in Langley, Virginia was renamed the George Bush Center for Intelligence, honoring Bush’s life’s work as a public servant and for setting CIA on a positive trajectory after a time of great troubles at the Agency. George H.W. Bush was the only producer, as Director of Central Intelligence, and consumer, as President of the United States, of intelligence in a single career. The respect and admiration that still exists 40 years after Bush’s short tenure as DCI speaks volumes to the legacy he left at CIA.
 
Though we grieve the loss of a remarkable man and leader, we are honored to have had the privilege to serve under his leadership.
 
 
Bush with President Ford, CIA HQ, 1976
 
Posted: Dec 01, 2018 12:32 PM
Last Updated: Dec 01, 2018 12:39 PM
 

 
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