Strategischer Dienst für Politische Analyse

Political Investigation Office

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In the final phase of the invasion, the Trump administration aims to prevent Iran from becoming the key to transit in the Persian Gulf by seizing Kharg Island.

Iran spekuliert auf immense Transiteinnahmen

[IX-3.0/006/203/Strategic Services] – Nach dem Vorschlag über Transittarife beim Überqueren der Straße von Hormus haben Einheiten der Marine der Revolutionsgarden mit der Intelligenten Kontrolle der Passage begonnen. Aktuell werden US-Tanker oder Schiffe mit ihren Vermögenswerten von der IRGC-Marine als terroristisch eingestuft.

Admiral Tangsiri (neuer Chef der IRGC-Marine)

Einheiten der Marine der Revolutionsgarden stehen unter Befehl von Admiral Alireza Tangsiri. Er äußerte: „Mehr als 80 Handelstanker und Containerschiffe passieren täglich diese Meerenge. Die Revolutionsgarden würden „Tag und Nacht alle Anstrengungen unternehmen, um sicherzustellen, dass die strategisch wichtige Straße von Hormus allen Völkern der Welt, die Interessen am Persischen Golf haben und nicht feindselig gesinnt sind, zur Verfügung steht und dass sie diese Meerenge in voller Sicherheit nutzen können.“ 21.03.2026, 08.15 UTC

Iran ready to help passage of Japan ships in Strait of Hormuz: Araghchi

(KYODO, Tokyo – Mar 21, 2026 – 14:31) – Iranian Foreign Minister Abbas Araghchi has said Tehran is ready to facilitate the passage of Japanese vessels through the Strait of Hormuz, a key artery for global energy shipments, and that negotiations with Japan on the issue are ongoing.

„We have not closed the strait. It is open,“ Araghchi said in a telephone interview with Kyodo News on Friday. He also stressed that Iran, which was attacked by the United States and Israel in late February, is seeking „not a cease-fire, but a complete, comprehensive and lasting end to the war.“

Araghchi said Iran has not closed the strategic waterway but has imposed restrictions on vessels belonging to countries involved in attacks against Iran, while offering assistance to others amid heightened security concerns.

He added that Iran is prepared to ensure safe passage for countries such as Japan if they coordinate with Tehran. Japan relies on the Middle East for over 90 percent of its crude oil imports, most of which travel through the strait.

Araghchi, a former ambassador to Japan, has held phone talks with Motegi twice since the attacks on Iran were launched on Feb. 28. The top Iranian diplomat said he had discussed the passage of Japanese ships through the strait with Motegi.

In Tokyo, a Foreign Ministry official said Japan will carefully assess Araghchi’s remarks, adding even if Japanese vessels are able to sail through, the surge in energy prices will remain. 21.03.2026, 08.00 UTC

RUS/US Führungstelefonat

Vorbereitungen vor Anchorage in der Air Force One August 2025

(Foto: White House)

Strategischer Dienst

Auszug aus den Aussendungen vom 10.03.2026

[X-2.0/014/179/Strategic Services] – Zu dem Telefonat, das PR Donald Trump mit PR Putin gestern geführt hat, wird eingeschätzt, dass PR Putin im Einvernehmen mit PR Xi aber auch der Führung in Teheran eine Garantie zur Überführung der iranischen Uran-Bestände nach RUS im Gegenzug für eine Minderung der Sanktionen als Option eröffnet habe. Russland wisse, wo sich diese Bestände auf iranischem Territorium befinden. ROSATOM wäre in der Lage, seine Zielvorhaben im Iran umzusetzen. Zur Neukonfiguration der iranischen Führung werde äußerer Druck genommen. PR Trump habe seine Unterstützung für die Annullierung eines Teils der westlichen Sanktionen in Aussicht gestellt. Unter der Bedingung, dass er von Präsident Vladimir Putin regelmäßig persönlich über den Verlauf der Abmachung unterrichtet wird. Russland habe mittelfristig kein Interesse an einem schwachen Präsidentenlager vor den Midterms. Es zeichnet sich ab, lautet eine Einschätzung, dass die Frage von Öl und Gas sowie Rohstofftransport stärker als bisher angenommen in den UKR-Friedensprozess einfließt. 10.03.2026, 08.11 UTC =wird kontinuierlich beobachtet –

USA/ Information zum jährlichen Bedrohungsbericht im Verantwortungsbereich ODNI – Europäer als wichtigste Partner der Vereinigten Staaten, aber mit schwachem Wirtschaftswachstum markiert

Bedrohungsbericht 2026 unter der Koordination des DNI, Frau Tulsi Gabbard

https://www.dni.gov/files/ODNI/documents/assessments/ATA-2026-Unclassified-Report.pdf

[X-2.0/017/195/Strategic Services] – Hoch benotet die US Intelligence Community die von der multipolaren Achse ausgehende geopolitisch-militärische Konfrontationsgefahr. Viele der genannten Punkte gleichen den Erkenntnissen der lfd. Berichterstattung des Strategischen Dienstes.

Im Jahresbericht der US-Nachrichtendienste werden die Europäer als wichtigste wirtschaftliche und militärische Partner der Vereinigten Staaten genannt, deren Stärke und Widerstandskraft klare Auswirkungen auf die Interessen und die nationale Sicherheit der USA haben. 

Mehrere EU-Mitgliedstaaten sehen sich mit steigender Staatsverschuldung und schwachem Wirtschaftswachstum (auch als Folge der Migration) konfrontiert. Laut DNI sehen die meisten Europäer im Zustrom von Nichteuropäern seit den letzten 20 Jahren ein Problem für ihre Länder. Die Zuwanderung begreifen sie als größtes nicht-wirtschaftliches Problem. „Europas wirtschaftliche Herausforderungen und das langsame Wachstum wurden durch Russlands Einmarsch in die Ukraine im Jahr 2022 und die Fiskalpolitik der COVID-Ära verschärft. Hohe Energiepreise und Inflation hemmen weiterhin das Wirtschaftswachstum und könnten die Bemühungen um die Aufrechterhaltung der Verteidigungsausgaben belasten.“

Der jährliche Bedrohungsbericht 2026 der US Intelligence Community (CIA, DIA, FBI und NSA) räumt der US-amerikanischen Hemisphäre absolute Priorität ein. „China, Russland und Iran streben eine Aufrechterhaltung des wirtschaftlichen, politischen und militärischen Engagements in Lateinamerika an, das mit den Interessen der USA in der Region kollidieren könnte. Chinas Rohstoffbedarf dürfte die weitere wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Lateinamerika beflügeln, während Russland seine bestehenden Sicherheits- und diplomatischen Beziehungen zu Kuba, Nicaragua und Venezuela vermutlich ausbauen möchte.“ Signifikante Sicherheitsinteressen der Vereinigten Staaten wie Arktis, Mittelasien oder Afrika führt man mit dem dortigen Rohstoffreichtum zur Aufrechterhaltung des US-amerikanischen High Tech auf dem Weltmarkt zusammen.

Der Bedrohungsbericht 2026 unter der Koordination des DNI, Frau Tulsi Gabbard, hebt die immensen militärischen und nachrichtendienstlichen Fähigkeiten der Vereinigten Staaten hervor, verweist aber gleichzeitig auf technologische Fähigkeiten im militärischen Offensivequipment solcher Staaten wie China, Russland und Nordkorea, das die Vereinigten Staaten wie nie zuvor bedroht. Nordkorea könne nicht nur (wie in früheren DNI-Einschätzungen erwähnt) amerikanisches Festland erreichen, sondern wie die Volksrepublik China mit nuklearfähigen Systemen die US-Raketenabwehr durchdringen.

Wie der Strategische Dienst in verschiedenen Berichten auch, unterstellt DNI eine Konzertierte Aktion der Multipolarachse, einschließlich Iran, bei der hybriden Kriegsführung im Cyberbereich.  „On 11 March, a hacking group linked to Iran claimed responsibility for a cyber attack against a U.S. medical technology company in retaliation for U.S. attacks against Iran. The hacking group claimed that it had erased 200,000 systems and extracted 50 terabytes of data from the company.”

Russlands multipolare Weltordnung

Russland strebt eine multipolare Weltordnung an, in der es privilegiert den USA und China gleichrangig ist. Häufig auf Kosten der Vereinigten Staaten sucht der Kreml nach der Wiederherstellung seines Einflussraums, insbesondere in der Ukraine, um eine weitere NATO-Osterweiterung in der postsowjetischen Hemisphäre zu verhindern. Im Vorjahr habe Russland militärisch die Oberhand über die Ukraine behalten. Dabei bleibe es zuversichtlich, dual zu den Verhandlungen militärisch seine Bedingungen zu erzwingen. „Eine dauerhafte Lösung des Krieges in der Ukraine könnte den Weg für eine Entspannung der Beziehungen zwischen den USA und Russland sowie für verbesserte bilaterale geostrategische und wirtschaftliche Beziehungen ebnen.“ Bei einer Fortsetzung des Kriegs bestünde über die Konfrontation Russlands mit der NATO hinaus aus dem Einsatz von Atomwaffen eine Gefahr für die Vereinigten Staaten selbst. Zu den globalen Auswirkungen zählt IC am Beispiel der nordkoreanischen Involvierung in die UKR-Invasion die spezifizierte Qualifikation und rüstungstechnische Union.

Der Verlust RUS im rohstoffreichen Mittelasien (genannt werden Seltene Erden, Öl und Gas) ist Amerikas Gewinn („Regional developments in the post-Soviet space, particularly the South Caucasus and Central Asia, pose both challenges and opportunities for the U.S.”)

Nachkriegsszenario Iran

Im Nachkriegsszenario zum Iran werden die wichtigsten Akteure nach Möglichkeiten suchen, ihre Interessen in der sich wandelnden Region am besten zu vertreten. Da der Iran geschwächt ist und sich auf sein Überleben konzentriert, geraten die Mitglieder der Widerstandsachse in die Defensive. Die Widerstandsachse werde sich daher wahrscheinlich asymmetrischen Methoden zuwenden, um israelische und US-amerikanische Interessen in der Region und darüber hinaus zu bedrohen. Der Jahresbericht verweist auf hochentwickelte ballistische Raketen und unbemannte Luftfahrzeuge. Sollte das Regime in Teheran überleben, bleibt es maximalen innenpolitischen und volkswirtschaftlichen Spannungen ausgesetzt. Den Tod zahlreicher Führungsmitglieder des Regimes werde man bei einem Fortbestehen durch Operationen auch gegen ehemalige und gegenwärtige US-Repräsentanten rächen. Nicht mit dem Iran verbundene Terror-Organisationen werden nach Möglichkeiten für die Herstellung einer größtmöglichen Instabilität im Nahen Osten suchen.

Syrien

In SYR werde die Übergangsregierung (im Report als Regierung bezeichnet) um die Kontrolle der bisher von den SDF geführten Territorien ringen. Das Ziel des Übergangspräsidenten (im Report als Präsident bezeichnet) bestehe in der Vereinigung SYR. Er werde voraussichtlich als nächstes die Integration des von den Drusen behaupteten Südsyriens versuchen. „His success will be shaped by his ability to establish security, govern, rebuild economic opportunities, and develop trust with skeptical domestic and foreign audiences.” Aber die Syrer hätten tief verwurzelte und widersprüchliche Vorstellungen von der Zukunft ihres Landes und sie seien besorgt „über radikal-islamistische Terroristen innerhalb der syrischen Regierung – ein großes Hindernis zur Bildung einer stabilen Regierung /„a major hurdle to establishing a stable and inclusive government“. 19.03.3036, 07.00 UTC

Ein krisengeschütteltes Europa wäre für die Ukraine vernichtend

Volodymyr Zelenskyy and Keir Starmer Held Their First Meeting in the Format of a Strategic Dialogue, 17.03.2026

Foto: Ukrainisches Präsidialamt

(Auszug)

[I-2.0/001/175/Strategic Services] – Gegenwärtig tangiert die Iran-Invasion Israels und der Vereinigten Staaten den geopolitischen Bogen, der Europa, Nordafrika, den Nahen und Mittleren Osten sowie die Golfregion umschließt – der von zentraler Bedeutung für Sicherheit, Energieversorgung, Eindämmung des Migrationsdrucks und für die Entwicklung von Chancen und Synergien ein Fixpunkt auf der Weltkarte mit Auswirkungen von nationaler Bedeutung ist.

Wie hier wiederholt ausgeführt wäre ein Ausfall des Iran die Schwächung der Multipolarachse. Argumentativ stützt Peking die iranische Führung, die sich nach dem Tode Chameneis neu konfigurieren solle. Mit ihrer Invasion haben Israel und die Vereinigten Staaten vorerst einen Strich durch die multipolare Assimilation gemacht.

Iran: Beunruhigend nah an den OVKS-Verteidigungsfall herangerückt

Bei langwieriger Fortsetzung der Kampfhandlungen gegen Iran stellt sich vorrangig für die Volksrepublik China die Frage nach Garantien für SCO-Mitgliedsstaaten, zu denen Iran zählt.

Nicht im Rahmen eines klassischen Verteidigungsfalls wie bei NATO oder OVKS. Als Beobachter im von Russland geführten OVKS ist der Iran beunruhigend nah an dieses Bündnis herangerückt. Zuletzt gab es Verhandlungen im ersten Halbjahr 2025 über eine Vollmitgliedschaft des Iran im OVKS, hierzu INSA اید عضویت ایران در سازمان پیمان امنیت جمعی را بررسی کنیم خبرگزاری ایسنا/Persian language/10.12.2024. Lobbyist auf russischer Seite ist der Duma-Abgeordnete, Generaloberst Andrei Kartapolov, geboren 1963 in Weimar/DDR und vormals Chef der Politischen Hauptverwaltung PHV der russischen Streitkräfte.

[Beim SCO-Gipfel in Tianjin sprach sich MP Li Qiang bei der Entwicklungsstrategie für die nächsten zehn Jahre 2026–2035 für robustere Sicherheitsgarantien aus/上合组织,加强总体统筹和工作推进,构建更加有力的安全保障,实现更为强劲的经济增长,形成更具魅力的人文特质。中国愿同各成员国一道努力, auch:  Xinhua Updated: November 19, 2025 06:50: Li also called for efforts to strengthen security cooperation mechanisms, give full play to the important role of the four security centers, and work with the international community to jointly uphold multilateralism and promote universal security and lasting peace]

China aber auch Russland beabsichtigen den Übergang zu einer stärkeren Unterstützung des Iran, als bisher durch den INTEL-Support (wie vom Strategischen Dienst zu den Konsultationen Ali Larijanis Ende Januar 2026 in Moskau vorausgemeldet). Unter Berufung auf die Five Eyes aus Sydney werde sich die Unterstützung finanz- und rüstungstechnisch gestalten. Und das auch nach der israelisch-amerikanischen Invasion.

Mit starker Anspannung verfolgt die russische Führung den Impakt der israelisch-amerikanischen Invasionshandlungen auf das Preisgeschehen der Rohstoffmärkte. Präsident Putin vollführt Bungee Jumping, indem er einerseits einen Lieferstopp für Europa erwägt und andererseits zu neuen Konditionen langfristig die Europäer aus der Öl-Misere herausführen will. Die Europäische Union zu spalten, dokumentiert sich an der Vorzugsbehandlung der EU-Rebellen Slowakei und Ungarn beim Rohstofftransfer. Das hat im Verteidigungsfall eine militärische Komponente.

Rohstoffentscheidungen und Abbruch der Friedensverhandlungen mit der Ukraine

Diese ökonomische Absicht greift auf einen Zirkel konservativer Militärs im Triangel Russland, Nordkorea und China über, der ein konsequentes Rollback gegen die NATO im Sinn führt (der Strategische Dienst verfolgt das in seinem DPRK-Monitoring seit 2023). Eine Folge daraus könnte im ABBRUCH der Friedensverhandlungen mit der Ukraine bestehen mit einem Image-Verlust für den Präsidenten der Vereinigten Staaten. Unmittelbar nach Beginn der israelisch-amerikanischen Handlungen gegen den IRAN (28.02.2026) berichtete das seriöse Medium Bloomberg über Äußerungen von russischer Seite aus den Friedensverhandlungen auszusteigen, sollte die Ukraine Forderungen wie dem Abzug ihrer Streitkräfte aus dem Donbass nicht nachkommen. Das Echo aus der Wirtschaftsabteilung im Kreml lautete auf einen Anzug der Rohölpreise über $ 100 je Barrel Öl.

09.03.2026, 17.11 UTC

(Auszug)

[I-3.0/008/163/Strategic Services] – Eine sprunghafte Entwicklung im Öl- und Gaspreisgeschehen in Folge der Iran-Invasion löst in der russischen Führung ein Wunschdenken zur Wiederaufnahme der Rohstoffimporte durch die EU aus. Taktisches Ziel bleibt mittelfristig die beschränkte Aufhebung des von der EU-Kommission verfügten Importstopps russischer Lieferungen (2027). Zu diesem Zweck droht der russische Präsident mit dem sofortigen Stopp der Gaslieferungen seines Landes in die EU vor dem Hintergrund der Iran-Invasion.

Gegenüber dem Russischen Fernsehkanal Rossiya TV channel sagte Präsident Putin, 04.03.2026, 17.15 UTC, im Anschluss an sein Treffen mit dem ungarischen Außenminister Péter Szijjártó im Kreml: „Erstens war und ist Russland ein zuverlässiger Energielieferant für alle unsere Partner, darunter auch europäische. Und wir werden diese Zusammenarbeit auch weiterhin mit jenen Partnern pflegen, die selbst zuverlässige Partner sind – beispielsweise mit den osteuropäischen Staaten wie der Slowakei und Ungarn…Da sich nun aber andere Märkte öffnen, ist es für uns möglicherweise vorteilhafter, die Lieferungen an den europäischen Markt jetzt einzustellen. Wir sollten uns stattdessen auf die sich öffnenden Märkte konzentrieren und dort Fuß fassen. Hier gibt es keinerlei politische Motive – das möchte ich ganz klarstellen.“

auch: Strategischer Dienst, 04.03.2026, Nr. 160, 07.19 UTC: „Unter allen Umständen sollen die Energiebeziehungen zu Partnern im europäischen Raum aufrechterhalten werden (Energiestabilität für freundliche Staaten)“

auch: Strategischer Dienst, 30.08.2022, Nr. 443, 09.40 UTC: ALERT – Russland beginnt totalen Energiekrieg gegen Deutschland

Russische Militärs erhoffen sich wegen der NAHOST-Krise eine deutliche Reduzierung der westlichen Waffenhilfe auf der einen Seite. Auf der anderen Seite würde ein durch die Energiekrise betroffenes Europa, was auch monetäre Auswirkungen mit sich bringt, die westliche Geberseite der Ukraine hart treffen. Russland wäre unter objektiven Umständen dieses Doppeleffekts – nach Moskauer Interpretation – zu raschen Fortschritten im Frontgeschehen in der Lage. 04.03.2026, 20.11 UTC

Allseitige Entwicklung der Atomnation

von Sonderberichterstatter Uwe Müller

(Auszugsweise)

[VII-1.0/001/123/Strategic Services] – Der IX. Parteikongress der PdAK/Choson-Rodong-Dang/조선로동당 findet im 81. Jahr ihrer Gründung und im zehnten Jahr der Übernahme der Staatskommission (2016) durch Kim Jong un statt. Seitdem Kim Jong un an der Macht ist krönt er die Leistungen seiner Vorfahren mit einer Serie der Superlative im Militär- und Atomsektor. In den politischen Rängen spricht man vom Supreme Leader, beim Militär vom „Großen Marschall“ (in Anlehnung an die Verleihung des Titels Großmarschall an seinen Opa Kim Il sung 1982). Man erwartet nuanciert und hypervorsichtig eine Aufarbeitung mit nicht optimalen Prozessen aus der Vergangenheit. Und das kaum im Stil Nikita Khrushevs. Dennoch so, dass gegenwärtige Veränderungen (das Warum) unter den Parteikadern aller Ebenen nachvollzogen werden können. Inwiefern die Führertochter protokollarisch nach den Szenarien des südkoreanischen Regierungsdienstes NIS beim Parteitag Beachtung findet, ist eher marginal. Ein Nachrichtendienst der FVEY evaluierte die taktisch-informative Einbeziehung von Kim Ju-ae in Entscheidungsfragen. Die Zeit arbeitet für sie.

Mit der Herrschaft Kim jong un hat sich die Parteiarbeit spürbar strukturiert und kontinuiert. Vorbei ist die Zeit sporadisch einberufener Tagungen auf Staats- und Parteiebene. Höhere Normative ergeben sich an die Effizienzkontrolle (Central Auditing Commission), geführt von Jong Sang-hak/정상학.

Die Vereinigten Staaten können Nordkorea beim aktuellen Stand seiner atomaren Plus-Plus-Quantitative schwerlich denuklearisieren. Dennoch ist Washington durch die Präsidentschaft Donald Trump einmalig und großartig in der Lage, konfrontative Elemente der Staats- und Verteidigungspolitik der DPRK in den Außenbeziehungen zu de-radikalisieren.

Kim Jong un hat seine Akzeptanz innerhalb der militärischen- und Sicherheitsstrukturen einzigartig auf der Basis der in der Verfassung fixierten Atomnation unwiderruflich hergestellt (national). Er und niemand anderes ist der Chef, der seine Autorität mit Tochter Kim Ju-ae aus der Paektu-Elite teilt. Weder andere Nachkommen seiner Frau Ri Sol-ju/리설주 noch der Neffe seiner Schwester Kim Yo-jong/김여정 erfüllen dieses Prädikat des Heiligen Bergs/백두 성산 am Kratersee Chon.

Am Firmament der Friedensvertrag mit Amerika

International bleibt seine Reputation eher begrenzt. Kim strebt im Reigen anderer autokratischer Führer ehrgeizig nach internationaler Anerkennung – und möchte die Dialogpolitik seines Großvaters mit Präsident Jimmy Carter und seines Vaters mit Madeleine Albright (Kim zum Millennium an sie: Send me an email) mit vertraglichen Resultaten führen. Die Vereinigten Staaten erkennt er als Türöffner zur für sein Land begrenzten Außenwelt. Am Firmament bleibt der Friedensvertrag mit den Vereinigten Staaten. Das KfZ-Kennzeichen der nordkoreanischen Staatslimousine (Maybach oder Aurus/АУРУС), gekennzeichnet durch das Amtswappen an der Außentür wie beim „Beast“ des US-Präsidenten, trägt das Datum des Waffenstillstands im Korea-Krieg (7-27-1953). Mit dem Rolls Royce fährt Kim Jong un bei Parteiveranstaltungen vor. Seinerzeit nutzte der russische Kommunistenführer Vladimir Lenin einen Rolls-Royce Silver Ghost als Dienstfahrzeug. Aus dem Marxismus-Leninismus entwickelte die „Sonne der Nation“ (Kim Il sung) die landestypische Juche Ideologie [vgl.: „The Way of the Korean Revolution“/ Kalun Conference from June 30 to July 2, 1930, Jilin Province (Manchuria), Led by Kim Il Sung). Die genannte Konferenz ist der Springpunkt noch heute für den bewaffneten Kampf und den schweren Marsch. (also: Speech by Kim Il Sung to the young vanguard /청년절 5돐에 즈음하여 김일성사회주의청년동맹 중앙위원회 기관지<청년전위>에 준 담화].

Allseitige Reformen (Wohnungsbau- und Sozialprogramm) sollen sukzessive größere Teile der Bevölkerung befrieden und den mitunter eklatanten Unterschied zwischen Stadt und Land begradigen. Im Modul der Kaderrotation werden Führungskräfte aus den Provinzen für zentrale Funktionen präferiert. Die Einführung von Mindeststandards, die mehr Gerechtigkeit unter den Schichten der Bevölkerung herstellen sollen, wird von den Parteikadern diskutiert. Neu sind immer mehr Vorlagen zu Alltagsfragen aus den Regionalorganisationen an das Zentralkomitee. Der neue Fünfjahrplan ist ausgerichtet auf den industriell-entwickelten Ausbau der militärischen Stärke, mit der Nordkorea zumindest auf diesem Feld wirtschaftlich potente Länder der asiatischen Region teilweise übertrifft. 

19.02.2026, 11.31 UTC

Im Zielpunkt islamistischer Anschläge befinden sich Wiederaufbauprojekte in SYR.

[IV-1.0/005/129/Strategic Services] -Zitiert wird IS Sprecher Hudhayfah al-Anbari (23.02.2026) mit den Worten: Syrien sei nach dem Sturz von Baschar al-Assad Ende 2024 durch die Truppen Sharaas, ehemals Hayat Tahrir al-Sham (HTS), von iranischer auf türkisch-amerikanische Kontrolle übergegangen. Der IS bezeichnete Sharaa als „Wachhund“ der US-geführten Koalition, schwor, sein Schicksal werde dem Assads entsprechen, und rief zu verstärkten Angriffen mit Motorrädern und Schusswaffen auf.

دعا المتحدث باسم تنظيم „داعش“ أبو حذيفة الأنصاري عناصره إلى قتال قوات الحكومة السورية، لأنهم „كفرة مرتدون“.

The spokesman for the Islamic State organization, Abu Hudhayfa al-Ansari, called on its members to fight against Syrian government forces, describing them as “infidels and apostates.” (Source: X)

IS-Medien berichteten am 24.02.2026 nahe der irakischen Grenze über einen Angriff auf die 42. Division der „abtrünnigen syrischen Armee“ in Mayadin/Deir Ezzor sowie Raqqa. Laut IS hätten die „Soldaten des Kalifats“ mit Maschinengewehren angegriffen. Das syrische Verteidigungsministerium gab den Tod eines Soldaten seiner Streitkräfte bekannt. Im Gebiet Deir Ezzor wurde erst kürzlich eine provisorische Brücke über den Euphrat in Betrieb genommen. An der Einweihung nahm neben Gouverneur Ghassan Ahmed auch der Chef der 66. Division, Brigadegeneral Ahmed Al-Jassem teil.

Zwischen syrischen und Kräften entbrannte beim Meeting (22.02.2026) des Stabschefs (Generalmajor) Ali Al-Nussan in Damaskus eine Diskussion über den Schutz der kurdischen Gebiete. 24.02.2026, 16.50 MEZ/15.50 UTC

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Foto: Polnischer Grenzschutz

[II-10.0/FSU/005/156/Strategic Services] – Im BZR Februar 2026 reorganisieren Schleuser über ihre Relais Nahost, Afrika und Asien die irreguläre Migration von Belarus nach Europa im Eilmodus. Militante Schleusergruppen mit glorifizierenden Kämpfernamen aus der arabischen Welt kommunizieren über einen Frühjahrssturm. Die Bewegungen zu Frühjahresbeginn sind nicht losgelöst zu sehen von der Frühjahrsoffensive des IS/anderer Terrororganisationen. Einzelne Migranten tauschen sich über einen „begrenzten Aufenthalt“ in Deutschland und Europa aus. Gruppen befinden sich zur Ausreise über baltische Staaten/PL nach DEU im belarussischen Warteraum. Trotz hochgefahrener Maßnahmen zur Grenzsicherung durch die Republik Polen an der Demarkationslinie zwischen NATO und OVKS nehmen die strafbaren Verletzungen an der Staatsgrenze Polens wieder zu. Bildtechnisch dokumentiert ist aktuell der Übertritt mit Leitern am Schutzwall der grünen Grenze.

Der polnische Grenzschutz meldete die Festsetzung ukrainischer Schleuser in der Woiwodschaft Podlachien, die Bürger afrikanischer Nationalität von der polnisch-litauischen Grenze im Transit weiterbefördern wollten.

Belarus wirbt mit einer breiten Palette von Visa (Arbeits-, Touristen- und Studentenvisa) ganz überwiegend aus Afrika. Ebenso variiert die Schleusungsmethodik (zu Fuß, organisiert „per Anhalter“, Bus und Bahn sowie preisintensiv VIP – Luxusfahrzeuge). Neu sind Angebote an Migranten, denen der Aufenthaltsstatus entzogen wurde, zum Verbleib über Arbeitsmöglichkeiten in anderen Staaten des EU-Raums. Die Führung in Minsk rückt noch enger an ihren Unionspartner Russland, nachdem russische Nachrichtendienste über angeblich westliche Planungen zur Destabilisierung der Führung um PR Lukaschenko durch NGO’s informiert haben. 02.03.2026, 12.08 UTC

Beispiellose Kommunikationsdichte im internationalen Krisenmodus

[X-2.0/004/103/Strategic Services] – Im internationalen Krisenmodus dokumentiert sich eine bis dato beispiellose Kommunikationsdichte zwischen dem russischen und US-amerikanischen Präsidenten. Immer häufiger werden Agreements ohne die institutionellen Mechanismen ausgehandelt, beispielsweise in der Iran-Frage. Von seinem russischen Counterpart empfing Präsident Trump Zusagen der iranischen Führung im justiziablen Umgang mit Härtefällen des Protestgeschehens. INTEL Quellen beachten bei diesem Modell der Leader Diplomacy den gegenseitigen Verlass auf unverzichtbare Garantie. Diese Qualität bei weitem nicht erreicht haben die wenigen Direkttelefonate des Präsidenten der Vereinigten Staaten mit dem Präsidenten der Volksrepublik China [vgl.: G3-Trend, Dialog PR Trump/PR Putin, Strategischer Dienst aus Helsinki, Juli 2018].  Donald Trump möchte im Einvernehmen mit Vladimir Putin der erste US-amerikanische Präsident sein, der ein partnerschaftliches Verhältnis mit dem früheren Alliierten nach dem Kalten Krieg herstellt. 13.02.2026, 08.20 UTC

+++ Key info +++

Amerika unter Präsident Trump priorisiert eine neue Partnerschaft mit Russland – Der Ukraine-Friedensprozess tritt dahinter zurück

Medvedchuk (Bildmitte) im Diskussionskreis mit dem russischen Präsidenten Vladimir Putin und dem belarussischen Präsidenten Alexander Lukashenko (2019) – Foto: Administration des russischen Präsidenten

[I-2.0/001/028/Strategic Services] – Inmitten der Friedensgespräche schlug der von Moskau gestützte Oligarch Viktor Medvedchuk (Patenonkel seiner Kinder ist Vladimir Putin) eine von den UN eingesetzte Übergangsregierung in Kyiv vor. Aufgrund der Nähe Medvedchuks (Partei Die andere Ukraine) zum Kreml nehmen Beobachter an, dass die Option PR Putins zu einer temporären internationalen Verwaltung im Rahmen der Friedensgespräche (politisches Modul) strapaziert wird. Um vor skizzierten Wahlen das gegenwärtige Machtzentrum Zelenskyy zu entlassen und den Weg für eine pro-russische Restukraine zu ebnen.

Medvedchuk zieht als Vergleich den Vorschlag des US-Präsidenten zu Venezuela heran (ausländische Übergangsverwaltung), von dem Donald Trump vorerst abgerückt ist, sofern die Regierung in Caracas kooperiert.

Laut Medvedchuk könne der UN-Sicherheitsrat „zur Wiederherstellung der verfassungsmäßigen Ordnung“ gemäß Artikel 39 und 41 der UN-Charta eine provisorische Verwaltung unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen einsetzen. From this moment on, the Verkhovna Rada, the Cabinet of Ministers, and other government bodies cease their activities.

Er votierte für eine neue Verfassung während des Übergangsprozesses, die allerdings auf seinen eigenen Vorschlägen (föderale Struktur) aus dem Jahr 2019 basiert.

Viktor Medvedchuk soll nach Berichten der BBC London hinter dem Netzwerk Voice of Europe stehen, das mit der Finanzierung eines AfD-Politikers in Verbindung gebracht wird. Auch war er vor dem russischen Ukraine-Krieg Gast der AfD-Bundestagsfraktion.

Bei der Jahrespressekonferenz (19.12.2025) nahm PR Vladimir Putin Bezug auf eine von den UN eingesetzte Übergangsregierung im Rahmen der Korruptionsenthüllungen in der Ukraine („Как бы прозвучало со стороны, с моей стороны тоже, но это так, все это гипотетически и в целом. В целом, если была бы такая воля, в том числе и у западных стран, можно было бы, наверное, в условиях коррупционных разоблачений [на Украине], подумать об этом“), 09.01.2025, 18.00 UTC

Image-Taktik Putins

Foto: Administration des russischen Präsidenten

[X-2.0/004/757/Strategic Services] – Präsident Putin ist bestrebt, an der Rolle Donald Trumps als Friedensstifter zu partizipieren, indem der Part des „Kriegspräsidenten“ auf Volodymyr Zelenskyy zurückfällt. Mit diesem taktischen Schachzug im Zickzack der Verhandlungen versuche der russische Präsident sein Image international zurechtzurücken. Für die Zeit nach dem Krieg handlungs-eminent. Das erklärt nach Definition einer Primärquelle, warum Präsident Volodymyr Zelenskyy wenige Zeit vor dem Meeting mit Präsident Donald J. Trump den russischen Staatsführer heute selbst als Kriegspräsidenten klassifizierte. 28.12.2025, 17.50 UTC

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Internal assessment of the Russian hybrid threat

Interne Beurteilung der russischen Hybridgefahr

(foreign government source)

AUSZUGSWEISE

[E-5.0/005/608/Strategic Services] – Russland befindet sich nach eigener Definition im Konfliktzustand mit der NATO und dem Westen. Es hält den Einsatz seiner Mittel unterhalb des Niveaus einer bewaffneten Konfrontation. Eine Eskalation, die Artikel 5 des NATO-Vertrags auslösen würde, gehört zum Risikoausschluss in der taktischen Planung zur hybriden Kriegsführung Russlands. Russland führt derzeit einen solchen hybriden Krieg gegen die NATO und den Westen im Allgemeinen. Von der Reaktion der westlichen Staaten wird die Fortführung oder Einstellung dieser Aktivitäten abhängig sein.

Die russische Absicht, kurzzeitig durch einen Blitzschlag die militärische Lage für sich zu entscheiden, ohne dass die westliche Allianz sofort zur Verteidigung übergehen kann, dokumentieren die umfassenden Aufklärungs- und Testmanöver in der Vorbereitung auf einen Krieg.

  1. Unmittelbar vor der russischen Annexion der Krim wurde ein Chaos im Fernmeldesystem zwischen der Halbinsel und der Ukraine ausgelöst (Ukrtelecom has lost the technical ability to ensure communication between the Crimean Peninsula and the rest of Ukraine, and probably also within the peninsula itself. This was stated in an official statement by Ukrtelecom on Friday evening, February 28, 2014, UNIAN reports).

Internal assessment of the Russian hybrid threat

[E-5.0/005/608/Strategic Services] – According to its own definition, Russia is being in a state of conflict with NATO and the West. It keeps the use of its resources below the level of armed confrontation. An escalation that would trigger Article 5 of the NATO Treaty is part of ruling out risks in Russia’s tactical planning for hybrid warfare. Russia is currently waging such a hybrid war against NATO and the West in general. The continuation or cessation of these activities will depend on the response of Western states.

Russia’s intention to quickly decide the military situation in its favor with a Blitz strike, without the Western alliance being able to immediately switch to defense, is documented by the comprehensive reconnaissance and test maneuvers in preparation for war.

  1. Immediately prior to Russia’s annexation of Crimea, chaos was caused in the telecommunications system between the peninsula and Russia Ukrtelecom has lost the technical ability to ensure communication between the Crimean Peninsula and the rest of Ukraine, and probably also within the peninsula itself). This was stated in an official statement by Ukrtelecom on Friday evening, February 28, 2014, UNIAN reports). End of excerpt 05.10.2025, 06.45 UTC


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