Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

 

Deutsche Auslandsaufklärung

 

 


Gespräch mit einem ehemaligen Führungskader des National Security Council beim Präsidenten der Vereinigten Staaten zu NSA-Operationen in Deutschland


 

 

In der Phase 2001 bestanden beste Beziehungen zwischen Innenminister Dr. Schily und Botschafter Daniel Coats, geb. 16.05.1943, seit März 2017 neuer Director of National Intelligence der Vereinigten Staaten,

Dr. August Hanning (BND) bemühte sich um eine enge Kooperation mit den US-Nachrichtendiensten auf allen Ebenen.

 

 

NSA Zentrale in Maryland

(Foto: National Security Agency)

 

Die Festlegung der US-Nachrichtendienste darauf, dass die ND-Beziehungen USA-Deutschland nach dem 11. September so gut wie nur möglich gewesen seien, schließt Auseinandersetzungen und Misstrauen um die Hamburger Zelle ein.

Die Schiene der deutsch-russischen Beziehungen war schon vor Schröder generationsübergreifend gelegt. Vieles sei beispielsweise von Rau auf Platzeck übergegangen.

Das ist eine der Voraussetzungen, mit denen die russischen Nachrichtendienste personell ihre Deutschland-Politik (Karrieren) machen, die viel kontinuierlicher ist, als auf dem Reißbrett einer politischen Legislaturperiode.

 

SPD-Personenkreis Gruppe mit sovietrussischer Affinität



In der SPD gab es konstant eine Gruppe von Personen mit sovietrussischer Affinität. Treffen führten der 2015 verstorbene Egon Bahr und Martin Walser mit Künstlern und Intellektuellen in seinem Haus am Bodensee durch, um ein besseres Verständnis zu Russland herauszubilden. Enge Kontakte bestanden beispielsweise zwischen der sovietrussischen Botschaft und XXX [geb. 193X], ehemaliger leitender Mitarbeiter des deutschen Kanzleramts.


Zielstellung der NSA bei der fernmeldetechnischen Aufklärung bestand primär darin, diese Strömungen innerhalb der SPD psychologisch besser einordnen und verstehen zu können. Dass auf russischer Seite Sympathien für Deutschland vorhanden sind, möchte die US Intelligence im transatlantischen Interesse ebenfalls nicht ungenutzt lassen.

Mit dem Ende der Ära Kohl 1998, dem Ende der Ära Yeltsin 1999 eröffneten Putin und Schröder ihren Neubeginn.

 

 

 


Photo of the doord leading to the Threat Operations Center

(Foto: National Security Agency)

 


Schröder überraschte die Partner in Washington:

„Deutschland (ist) gut beraten, sich selbst als eine große Macht in Europa zu sehen – wie es unsere Nachbarn längst tun – und seine Außenpolitik entsprechend auszurichten“; Schröder 1999.

Diese Töne des damaligen Kanzlers waren genauso neu für Washington, wie der politisch-konservative Russenführer Putin. Noch dazu, da Schröder und er im Juni 2000 über eine strategische Partnerschaft verhandelten.

Von besonderer Beachtung war, dass Schröder bei den sog. „Ruhrbaronen“ im Wort stand. In Washington wurde aufmerksam registriert, wie die Ruhrgas AG als größter Auslandsinvestor in der Ära Schröder 6,5 Prozent am Grundkapital des Gazprom-Konzerns übernahm (später von E.ON wieder abgestoßen).

 
Synchron schaltete sich die NSA nach dem Millennium auf die Kommunikation Schröder wie auch das Handy Angela Merkel auf, die 2002 mit Putin im Kreml zusammenkam. Wobei die CIA-Station Berlin im letzten Fall keine Kenntnis davon hatte. Offensichtlich, so die in Washington vertretene Theorie, gab es im NSC National Security Council eine Person, die an direkten Rohstoffdaten der NSA zur jungen CDU-Chefin Interesse hatte, die auch nicht vom CIA-Team bewertet werden sollten.

20.11.2017


 


Analyse der US Intelligence zu Nordkorea


 

 

 

Erstens kommt die US Intelligence zu dem Schluss, dass amtliche Erklärungen des Nordens zur Wiederaufnahme der Verhandlungen mit dem Namen des Vorsitzenden des (nordkoreanischen) Wiedervereinigungskomitees Ri Son-Gwon gezeichnet sind. Sie bedeuten auf der Seite Südkoreas, personifiziert mit dem Verhandlungsführer Cho Myoung-gyon die Fortsetzung des innerkoreanischen Dialogs aus dem Jahre 2000. Südkoreanischer Verhandlungsführer war seinerzeit Protokollführer.

 

 

Angestoßen wurde bei den Gesprächen in Panmunjom von nordkoreanischer Seite die „ungünstigen Auswirkungen der Spannungen auf der koreanischen Halbinsel für die Prosperität der südkoreanischen Wirtschaftsentwicklung“, der Problemkreis Investoren/Projekte auf Drittmärkten. Der südkoreanische Nachrichtendienst meldet: Wenn man dieses Frühjahr keines der obligatorischen Manöver durchführt, wäre dies ein Prestigegewinn Kims.  

- Medien nennen die Namen des südkoreanischen Präsidenten

Alle Verhandlungen/Kontaktaufnahmen gehen entweder von Kim Jong Un persönlich aus, oder werden von ihm genehmigt. Es handelt sich nach US-Quellenlage nicht um eine Einzelentscheidung des NK-Führers, sondern um ein okay des Inneren Zirkels.

Foto: Youtube.com

 

Damit Nordkorea weltweit nicht auf Atom oder Bombe reduziert wird, was die außenwirtschaftliche Entfaltung bei gleichzeitiger Sanktionierung hemmt, entsandte der Kim-Zirkel eine Delegation zu den Winterspielen nach SK. Dem könnten auf anderen Gebieten weitere Schritte folgen.

In seiner Neujahrsansprache hat Kim den unerträglichen Zustand der Verarmung seines Volkes als Folge der Sanktionen, nicht der eigenen Wirtschaftspolitik gekennzeichnet.

Der nordkoreanische Führer hat mit den Atomtests eine Position der Stärke gefestigt, mit welcher er ideologisch die Aufnahme des Dialogs gegenüber seinen Landsleuten schlüssig rechtfertigt und eine Basis legt. Nordkorea droht ein ökonomischer Infarkt, der politisch wertfrei das Ende der Kim-Dynastie markiert. Innenpolitisch werten nordkoreanische Funktionäre die Verhandlungen als Durchbruch gegen die Sanktionen.

Der Norden ist erstmals imstande, militärisch die atomare Komponente als Mittel der modernen Kriegsführung mit Reichweite zu seinen Erzfeinden anwenden und politisch ausspielen zu können. Der „Knopf“ befindet sich auf dem Schreibtisch Kim Jong Un's. Nordkorea versteht sich nicht als Juniorpartner Chinas und spielt die russische Rohstoff-Karte im industriellen Verbund als Transitnation mit Südkorea.

Die angekündigte Massenproduktion von nuklearen Sprengköpfen und Raketen geht über den Eigenbedarf hinaus und impliziert den Handel mit Problemnationen. Das steht generell in Widerspruch zur Einsparung von Rüstungsausgaben durch atomare Abschreckung. Jedoch ist in praxi ohnehin die Reduzierung des konventionellen man power auf die Lösung volkswirtschaftlicher Schwerpunktaufgaben eingetreten.

 28.01.2018

 

 


Erstes Treffen zum Tag der Befreiung Koreas?


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kim Yo-jong - die Schwester des nordkoreanischen Führers

(Foto: CNN)

 

Seit der Eliminierung seines Onkels Jang Song-thaek delegiert Kim Jong Un Aufgaben an seine jüngere Schwester Kim Yo-jong [김여정 - geb. 26.09.1987 – nach einem Bericht der US Intelligence 1989 geboren, dem der südkoreanische Regierungsnachrichtendienst widerspricht]. Mit ihr war er zusammen in Liebefeld b. Bern. Kim Yo-jong ist seit Januar 2015 mit Choe Song, dem Sohn des Politbüromitglieds Choe Ryong-hae [최룡 해 – geb. 1950], verheirat. Kim Yo-jong leitet die Propaganda-Abteilung des ZK der PdAK und begleitet Kim Jong Un bei dessen Vor-Ort-Anleitungen. Die Familie Choe entstammt dem legendären Partisanenkommandeur Choi Hyun [최현 - geb. 1907, verstorben 1982], der in historischen Aufnahmen stets neben Kim Il sung stand. Kim Yo-jong überbrachte den Wunsch von Kim Yong Un, das erste Treffen mit Präsident Moon auf den Tag der Befreiung Koreas/조국해방의 날 zu legen (15.08.). Der letzte innerkoreanische Gipfel fand am 04.10.2000 statt.

 

10.02.2018

 

 

 


 

Urheberrechtlich geschützte Website. Alle Rechte vorbehalten.

Die Internetpräsentation www. auswaertiges-nfb.de dient ausschließlich der Transparenz der Arbeit des Auswärtigen Nachrichten- und Forschungsbüros. Informationen oder Daten dürfen ohne vorherige Zustimmung in keiner Form verwertet werden [§ 15 UrhG]. Der kommerzielle Erwerb von Informationen, Studien oder Analysen ist nicht möglich. Politische Entscheidungsträger außerhalb der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Österreich können die Aufnahme in den elektronischen Verteiler des Auswärtigen Nachrichten- und Forschungsbüros formlos beantragen.

Responsible person: Uwe Müller

Website under copyright. All rights reserved.

The internet presentation www.auswaertiges-nfb.de aims exclusively to make the activities of the German Foreign Intelligence and Research Office more transparent. Information or data may not be used in any form without the prior consent of the Office [§ 15 UrhG]. The commercial acquisition of information, studies or analyzes of the German Foreign Intelligence and Research Office is not possible. Policymakers outside the Federal Republic of Germany and the Republic of Austria may apply informally for inclusion in the electronic distribution list of the Foreign Intelligence and Research Office.

 © Auswärtiges Nachrichten- und Forschungsbüro, 2018